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Macsense Homepod: Schönling à la Apple

04.04.2005 | 13:48 Uhr |

Ihre MP3-Songs liegen auf dem Rechner. Schön, aber wie kommen sie von dort in Ihr Arbeitszimmer oder auf die Terrasse? Mit einem MP3-Player, der sich die Daten über ein Funknetz vom Rechner holt.

Ausstattung und Bedienung

Der Macsense Homepod ist ein komplettes MP3-Soundsystem. Das elegante Design, einschließlich der Fernbedienung, erinnert an das eines Apple iPod oder Macintosh-Rechners. Eine Stärke des MP-100 sind die Schnittstellen: Neben einem Ethernet-Anschluss besitzt er Cinch-Buchsen und einen Kopfhörerausgang. Hinzu kommen ein Eingang für eine Radioantenne sowie eine S/PDIF- und Koaxial-Schnittstelle für die Surround-Anlage. Außerdem ist ein USB-Anschluss vorhanden, über den sich MP3-Files direkt von einem Memory Stick abspielen lassen. Bedient wird der Player mit Hilfe von Navigations-Buttons und einem Jog-Dial-Regler. Leider fehlt ein Knopf, der es dem Benutzer erlaubt, einen Menüschritt nach oben zu gehen. Das funktioniert nur mit der Fernbedienung.
Ein Vorteil im Vergleich zu dem Player von D-Link: Der Homepod hat zwei eingebaute Stereo-Lautsprecher. Wer also auf der Terrasse oder beim Basteln in der Garage Musik hören möchte, kann das tun, ohne separate Boxen anzuschließen. Das eingebaute Radio lässt dagegen nur eingeschränkten Hörgenuss aufkommen.

Anschlussfreudig: Neben analogen Ausgängen für Lautsprecher und Kopfhörer besitzt der Homepod MP-100 auch Schnittstellen für Koaxialkabel und Lichtwellenleiter.
Vergrößern Anschlussfreudig: Neben analogen Ausgängen für Lautsprecher und Kopfhörer besitzt der Homepod MP-100 auch Schnittstellen für Koaxialkabel und Lichtwellenleiter.
© 2014

Medienkonvergenz

Das Schwarzweiß-Display reicht vollkommen aus, um Musiktitel und Radiostationen anzuzeigen. Nur bei langen Musiktiteln dauert es einige Sekunden, bis Sie durch das Display gescrollt sind. Auch das Software-Konzept kann sich sehen lassen. Auf der Server-Seite streamen entweder eine Windows-Applikation oder ein Java-Server die Musikdateien vom Rechner zum Homepod. Die Java-Variante läuft auch auf Macintosh-Rechnern oder Systemen unter Linux und Solaris. Der Windows-Server benötigt allerdings relativ lange, bis er nach einem Neustart die MP3-Dateien registriert hat. Der Java-Server dagegen legt die Dateiliste in einer Arbeitsdatei ab, so dass ein Neustart nur wenige Sekunden dauert.

Komplettpaket: Der Macsense Homepod hat zwei Lautsprecher, über die der User auch auf der Terrasse seine Lieblingslieder genießen kann.
Vergrößern Komplettpaket: Der Macsense Homepod hat zwei Lautsprecher, über die der User auch auf der Terrasse seine Lieblingslieder genießen kann.
© 2014

Konfiguration

Konfigurieren lässt sich der Homepod entweder über die Fernbedienung oder den eingebauten Webserver und einen Browser. Der Server unterstützt zudem die Anbindung an die Online-Musikbörsen Shoutcast und Apple iTunes, außerdem Microsoft Media Player, Audio Match Jukebox und Nullsoft Winamp. Der Anwender muss somit seine Musiksammlung auf dem Rechner nicht neu organisieren, sondern kann die gewohnten Tools verwenden. Neben MP3 will Macsense künftig auch AAC, Windows Media Audio (WMA) und weitere Audioformate unterstützen.

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