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Panasonic DMC-FX37

21.11.2008 | 12:17 Uhr |

Die Panasonic DMC-FX37 nimmt dem Anwender nahezu jede Entscheidung ab - sei es Motivprogramm, Belichtung, Empfindlichkeit oder Display-Helligkeit. Hinzu kommt ein Weitwinkelobjektiv ab 25 Millimeter und ein optischer Bildstabilisator.

Mit der DMC-FX37 hat Panasonic eine Kamera mit besonders weitwinkligem Objektiv im Sortiment. Denn das 5fach-Zoomobjektiv DC Vario Elmarit aus dem Hause Leica ermöglicht einen Brennweitenbereich, der bereits bei 25 Millimetern beginnt.

Ausstattung: Die Kamera macht HD-Videos mit 1280 x 720 Pixeln und 30 Bildern pro Sekunde. Als Verwacklungsschutz kommt ein optischer Bildtabilisator zum Einsatz, der über ein bewegliches Linsensystem arbeitet. Er steht in drei Modi zur Verfügung: einer Automatik (Auto), einer kontinuierlichen Stabilisierung (Mode 1) und einer Stabilisierung beim Auslösen (Mode 2). Außerdem besitzt die Kamera diverse "intelligente" Optionen wie die "intelligente Automatik", die Sie über die "iA"-Einstellung am Modusrad aktivieren. Sie wählt je nach Lichtsituation und Motiv das passende Motivprogramm beziehungsweise führt die Gesichtserkennung oder die Rote-Augen-Retusche durch. Die Motivprogramme umfassen Besonderheiten wie "Lochkamera" oder "Filmkorn", bei denen die Aufnahmen eine deutliche Verzeichnung zeigen respektive grobkörniger werden. Die "intelligente Belichtung" gleicht starke Kontraste aus, mit der Option "intellig. ISO" begrenzen Sie die Empfindlichkeit auf maximal ISO 400, ISO 800 oder ISO 1600. Wer seine Bilder auf einem HD-fähigen Fernseher ausgeben will, kann die Kamera über ihren Komponenten-Ausgang anschließen.

Handhabung: Wie alle Panasonic-Kameras überzeugte uns auch die FX37 mit ihrer kurzen Auslöseverzögerung und der schnellen Bereitschaft nach einer Aufnahme. Interessant fanden wir das "intelligente" Display, dessen Helligkeit sich automatisch der Umgebungshelligkeit anpasst.

Bildqualität: Das Rauschverhalten der Kamera war bis ISO 800 befriedigend, bei ISO 200 sogar gut. Die hohe Eingangsdynamik bedeutet, dass die FX37 viele Blendenstufen einsetzt. Dafür deutet die nur befriedigende Ausgangsdynamik darauf hin, dass das Panasonic-Modell aufgrund der begrenzten Anzahl an Helligkeitsstufen Probleme mit besonders kontrastreichen Motiven haben könnte. Der Wirkungsgrad war nur ausreichend, was daran liegt, dass die FX37 zum Bildrand hin im Schnitt 20 Prozentpunkte verlor. Die Helligkeit ließ in allen drei Messbereichen um etwa 0,5 Blenden nach - ein gutes Ergebnis.

Fazit: Panasonics 10-Megapixler gefiel uns aus vielerlei Gründen: Die Kamera bietet einige tolle Ausstattungsmerkmale wie die intelligente Automatik oder das automatische Anpassen der Display-Helligkeit. Allerdings hatten wir bei der Bildqualität auch einiges zu bemängeln. So waren die Auflösung und die Ausgangsdynamik recht niedrig.

Alternative: Für das gleiche Geld bekommen Sie die Canon Powershot A650 IS , die im Test eine insgesamt bessere Bildqualität ablieferte. Allerdings hatte die 12-Megapixel-Kamera ein schlechteres Rauschergebnis als die FX37. Und die Canon-Kamera besitzt kein Weitwinkelobjektiv und ist auch sonst etwas schlechter ausgestattet.

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