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Microsoft Security Essentials 2.0 Beta mit Schwächen

26.07.2010 | 16:38 Uhr |

Microsoft hat für die kommende Version 2.0 seiner kostenlosen Antiviruslösung Microsoft Security Essentials einen öffentlichen Beta-Test gestartet. Auf dem Prüfstand muss sie zeigen, was sie kann.

In der letzten Woche hat Microsoft mit einem öffentlichen Beta-Test für Microsoft Security Essentials 2.0 (MSE) begonnen. Das Antivirus-Testlabor AV-Test in Magdeburg hat die englische Beta-Version auf Herz und Nieren geprüft. Getestet wurde mit aktiver Internet-Verbindung unter Windows 7 (32 und 64 Bit) sowie unter Windows XP SP3 (32 Bit).

Bei der ersten Pflichtübung, dem Wildlist-Test, hat MSE 2.0 Beta alle 4685 Schädlinge erkannt. Der nächste Prüfpunkt hat die Erkennung von mehr als 500.000 Schädlingen aus allen Malware-Bereichen umfasst. Hier hat MSE 2.0 mit 94,18 Prozent ein noch als gut zu wertendes Resultat erzielt. Bei 200.000 bekanntermaßen harmlosen Dateien hat es zudem keine Fehlalarme gegeben.

Der neue Real-World-Test trennt die Spreu vom Weizen. Da die meisten Malware-Angriffe auf dem einen oder anderen Wege aus dem Internet kommen, können Antivirusprogramme einen Schädling auf einem dieser Wege blockieren. Sie können etwa Downloads prüfen oder verdächtige URLs blockieren. Die ganze Infektionskette ist getestet worden. MSE 2.0 soll in diesem Bereich gegenüber der Vorversion verbessert worden sein.

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