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MP3-Player im Test: Transcend T.sonic 820

15.08.2007 | 14:10 Uhr |

Was bekommt man heutzutage für 90 Euro? Einen schicken 4-GB-MP3-Player mit Farbdisplay und vollem Multimedia-Funktionsumfang! Mehr Infos zum neuen Transcend-Player gibt's hier.

Der T.sonic 820 von Transcend spielt MP3-, WMA-, WMA-DRM10- sowie WAV-Musikdateien ab.
Der MP3-Player eignet sich darüber hinaus zur Anzeige von Fotos und Videos und verfügt über allerlei Aufnahmefunktionen (via Radioteil, Line-In-Buchse sowie per Mikrofon).

Display: Das 1,5 Zoll große Farbdisplay arbeitet mit der Strom sparenden OLED-Technik und gibt auf den 128 x 128 Pixeln 65.000 Farben brillant wieder. Das Menü wird animiert dargestellt, ist übersichtlich und gut zu erkennen. Die Bildqualität war sehr gut. Lediglich Uhrzeit und Datum sind vom Schriftgrad etwas zu klein geraten – da müssen Sie schon etwas genauer hinsehen.

Handhabung: Der T.sonic 820 im polierten, schwarzen Plastikgehäuse ist sehr handlich (etwa 8 x 4 x 1,5 Zentimeter) und leicht (44 Gramm). Die Tasten des Players lassen sich alle mit dem Daumen erreichen, Sie haben den Player also mit einer Hand im Griff. Schade, dass die Schnittstellengeschwindigkeit sehr niedrig ist: 0,67 MB/s bewegen sich auf USB-2.0-Full-Speed-Niveau. Um den Player vollständig mit Musik zu bestücken, müssen Sie über eineinhalb Stunden vor dem PC ausharren.

Ausstattung: Der Player spielt neben Musik auch Videos ab, die jedoch vorher mit der mitgelieferten Software eingedampft gehören. Auch Fotos und TXT-E-Books lassen sich anzeigen. Aufgrund des kleinen Displays ist dies nur ein netter Zeitvertreib für zwischendurch – längere Filme machen so natürlich weniger Spaß.

Integriert ist in dem schwarzen Player auch ein Radioteil. Die Empfangsleistung war in Ordnung – auch in Gebäuden fanden wir allerlei Sender (automatischer Sendersuchlauf mit 20 Speicherplätzen), was nicht bei jedem Multifunktions-MP3-Player der Fall war. Auch lässt sich vom Radioteil aufnehmen. Schließlich wurde neben einer Line-In-Aufnahmemöglichkeit auch eine Diktiergerätefunktion übers eingebaute Mikrofon realisiert. Letztere beherrscht die so genannte VAD-Technik (Voice Activation Detection), die die Aufnahme bei längeren Pausen unterbricht, um Speicherplatz zu sparen.

Stromversorgung: Der MP3-Player wird aufgeladen, wenn Sie ihn über das mitgelieferte Kabel an ein USB-Netzteil oder am PC anschließen. Der integrierte Akku ist leicht wechselbar – sollte er mal defekt gehen, müssen Sie den Player nicht einschicken, sondern können die Reparatur selbst vornehmen.

Audioqualität & Klang: Mit einem Klirrfaktor von durchschnittlich 0,021 % ordnet sich der MP3-Player in der Mitte des Testfelds ein. Auch die Ungenauigkeiten im Frequenzgang lagen mit rund 1 dB auf Standard-Niveau. Die mitgelieferten Ohrhörer klangen recht gut.

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