08.08.2008, 09:35

Gamestar

Luxusplatinen

Sockel-775-Mainboards im Vergleich

Sockel-775-Mainboards gibt´s bereits recht preiswert. In den höheren Preisklassen der Sockel-775-Mainboards für Intels Core-2-Prozessoren soll vor allem einen reiche Ausstattung die Kaufentscheidung erleichtern. Wir testen vier Mainboards zwischen 160 und 280 Euro und zeigen, ob die Premium-Modelle den höheren Kaufpreis rechtfertigen.
Der Internet-Händler Alternate bietet etwa 250 verschiedene Sockel-775-Mainboards zwischen 30 und 600 Euro an. Ab 60 Euro gibt’s bereits vollwertige Core-2-Duo- und Quad-Untersätze, die mit der aktuellen Penryn-Generation von Intel zurechtkommen. Trotzdem warten auch im Preisbereich deutlich über 100 Euro viele Modelle auf Käufer. Da Mainboards wenig Einfluss auf die Spieleleistung haben und meist annähernd gleich schnell sind, soll umfangreiche Ausstattung zum Kauf der teureren Platinen anregen. Ebenso beliebt sind Tuning-Tools, mit denen Sie bequem CPU und Speicher direkt unter Windows übertakten. Schließlich verwenden die Luxus-Platinen oft hochwertigere Bauteile, um sie zuverlässiger, haltbarer und besser übertaktbar zu machen. Auch der Wechsel von DDR2 zu DDR3-Speicher kündigt sich im High-End-Bereich langsam an – drei der vier getesteten Platinen bevorzugen DDR3-RAM. Allerdings bringt das in Spielen keinen Geschwindigkeitsvorteil, sodass Sie beruhigt zu einer DDR2-Platine greifen können. Denn die DDR2-Variante kostet momentan nur halb so viel wie DDR3-RAM.
Sehr schnelle und dick ausgestatte SLI-Platine mit umfangreichen Tuning-Funktionen.

Technik: Zotacs Nforce 790i Supreme setzt auf Nvidias High-End-Chipsatz Nforce 790i Ultra und unterstützt damit als einziges Mainboard im Test SLI, da Nvidia die Technik nur auf den hauseigenen Chipsätzen erlaubt. Außer SLI-Gespannen aus zwei Geforce-Platinen unterstützen die drei PCI-Express-16x-Slots des Nforce 790i Supreme zudem Triple- und Quad-SLI-Verbünde. Als CPU kann dabei jeder Sockel-775-Prozessor von Intel zum Einsatz kommen, auch der derzeit einzige FSB1600-Chip, das 1.300 Euro teure Extreme-Modell QX9770. Die vier Speicherbänke unterstützen DDR3-RAM bis zur DDR3-1600-Geschwindigkeit. Entsprechende EPP2-Module vorausgesetzt (ein Nvidia-Standard, der die passenden Übertaktungseinstellungen im Speicherriegel selbst hinterlegt), arbeitet das Mainboard auch mit DDR3-2000-RAM zusammen. Das Board-Layout ist vorbildlich. Einzig einer der sieben internen SATA-Anschlüsse liegt etwas ungünstig unterhalb des Prozessorsockels.
Bios: Übertakter werden mit dem Nforce 790i Supreme glücklich: Neben einem optionalen und nervig lauten Zusatzlüfter für den Chipsatz finden Sie im Bios detaillierte Einstellungen für alle Systemkomponenten inklusive der PCI-Express-Schnittstellen sowie für die zugehörigen Spannungen. Dazu gibt’s Nvidias Ntune-Software, die alle Einstellungen unter Windows zugänglich macht und neben einer ausgereiften Übertaktungsautomatik auch viele Überwachungsfunktionen mitbringt. Besitzen Sie eine Geforce, können Sie diese ebenfalls mit Ntune übertakten.
Fazit: Unterm Strich ist das Nforce 790i Supreme dank drei Grafikslots, toller Tuning-Software sowie dem einwandfreien Layout knapper Testsieger, für 280 Euro aber unverhältnismäßig teuer.
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