47186

Logitechs Laser-Maus MX 1000

01.09.2004 | 14:11 Uhr |

Optische Mäuse sorgten vor einigen Jahren dafür, dass das nervende säubern der Mauskugel der Vergangenheit angehörte. Optische Mäuse sind out - sagt jetzt Logitech und präsentiert mit der MX 1000 Laser Cordless die erste Laser-Maus. Die MX 1000 ist quasi der Nachfolger der beliebten MX 700. PC-WELT hat die Maus getestet und sagt Ihnen, was die Neue von Logitech kann.

Mit der MX 1000 Laser Cordless Mouse schickt Logitech ab sofort die Nachfolgermaus der MX 700 in das Rennen um die Gunst der PC-Besitzer und -Spieler. Weltneuheit: Die neue Maus kommt nicht mit einem optischen Sensor und roter LED daher, sondern ermittelt Bewegungen über einen Laserstrahl.

Laser? Klingt gefährlich, ist es aber nicht. Zum Einsatz kommt ähnlich wie bei einem CD-Player ein Laser der Klasse 1. Sie können auch direkt in den Strahl sehen, ohne dabei den Augen Schaden zuzufügen. Nur eine geringe Menge Energie ist notwendig, um den Lichtstrahl zu erzeugen, den die Maus auf die Oberfläche wirft. Anschließend misst ein Sensor das von der Unterlage reflektierte Licht.

Der Laser-Sensor der MX 1000 arbeitet äußerst präzise. Mit einer Auflösung von 800 dpi erfolgt die Bildverarbeitungsgeschwindigkeit mit 5,8 Megapixel pro Sekunde. Das ist Top, schaffen aber auch schon andere Mäuse, wie beispielsweise die MX 510.

Der Laserstrahl kann allerdings viel präziser und punktgenauer die Oberfläche abtasten, als der im Vergleich dazu eher breite Abtaststrahl der roten LED einer optischen Maus. Die Erfassung der Oberflächenstruktur wurde laut Angaben von Logitech um den Faktor 20 genauer.

Weiterer Vorteil der Laser-Technologie, Logitech nennt sie übrigens "MX Laser Engine": Sie können künftig auch auf Oberflächen arbeiten, die bei einer optischen Maus bisher einige Probleme verursachten, wie beispielsweise lackierte oder polierte Oberflächen, gemasertem Holz oder Plastik. Vor einer Glasoberfläche kapituliert die MX 1000 allerdings ebenso wie ihre optischen Verwandten.

Die erhöhte Präzision macht sich gleich nach dem Anschließen und der ersten Benutzung der MX 1000 bemerkbar. Die Maus gleitet dank der vier auf der Unterseite angebrachten Gumminoppen herrlich sanft über die Unterlage und fängt jede kleinste Bewegung ein.

Die MX 700 ist vor allem bei den Gamern beliebt und auch die MX 1000 zeigt ihre echten Stärken nicht nur bei Anwendungen, bei denen hohe Präzision gefragt ist, wie beispielsweise einer Grafikbearbeitung, sondern auch in schnellen Action-Spielen. Blitzschnell können beispielsweise in Shooter wie Doom 3 oder Far Cry Gegner anvisiert und Drehungen durchgeführt werden. Die Beschleunigung der Maus ist dabei vorbildlich, ein Ruck und das virtuelle Ego dreht sich genau so weit, wie der Spieler es möchte.

0 Kommentare zu diesem Artikel
47186