Es scheint, als würden die Hersteller immer mehr von den Schnittstellen auf Slotblechen abkommen. Zwar gab es bei allen Kandidatinnen die Möglichkeit, USB, Firewire & Co. über Pins nachzurüsten. Jedoch lagen nur bei vier Platinen entsprechende Slotbleche mit den Schnittstellen bei: der Abit IP35 (2x Firewire), der Foxconn P35A-S (ein Kombi-Slotblech mit 2x USB, 1x Firewire und 1x eSATA), der Gigabyte GA-P35-DS3R (2x eSATA) und der MSI P35 Platinum (1x Firewire).
Auch der beliebte Trend der bunten Rundkabel für Floppy und Festplatten gehört wieder der Vergangenheit an. Lediglich DFI legte seinem Lanparty UT P35-T2R quietschgrüne Ausführungen bei. Und das ist beileibe nicht alles. Das Board, das vor allem Spieler, Übertakter und Modding-Fans anspricht, kommt mit dem so genannten Transpiper, einem Kühlkörper zum Selbermontieren. Auch sämtliche Audioanschlüsse befinden sich auf einer extra Platine, die per Slotblech am Gehäuse befestigt und per Kabel am Board angeschlossen wird. Und nicht nur DFI klotzt beim Lieferumfang: Asus packt seiner P5K-E/Wifi-AP die namensgebende Wifi-Antenne bei, eine SLI-Bridge - sie verbindet zwei Grafikkarten im Verbund - gibt's bei der Albatron PX680I LT SLI, den Gigabyte-Boards GA-N650SLI-DS4 und GA-P35-DS3R sowie der MSI P6N SLI V2.
Was den Software-Lieferumfang angeht, mussten wir bei unseren Tests feststellen, dass die Hersteller hauptsächlich Tuning-Tools und Programme zur Systemüberwachung beilegen. Rühmliche Ausnahmen waren da Asus, Gigabyte und MSI, die ihren Boards zusätzlich Sicherheitsprogramme wie Norton Internet Security oder MSI Lock Box und Secure Doc mitgaben.
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