225180

Lexmark Z645

25.07.2006 | 13:00 Uhr |

Der Drucker ist günstig. Zugegeben. Allerdings bietet er für das Geld auch nur veraltete Technik und minimalste Ausstattung. So gesehen, gibt es selbst in dieser Klasse bessere Alternativen.

Besonderheit: Im Geräteinneren steckt überholte Patronentechnik. Die Tinten bringen es auf Tröpfchengrößen von 7 Picolitern bei den Farben und 24 Picolitern bei der Schwarztinte. Das war vor vier Jahren State-of-the-Art.

Tempo: Deshalb konnte im Test auch von Schnelligkeit keine Rede sein. Selbst für die Geräteklasse sind 31:41 Minuten für 10 Seiten aus Acrobat indiskutabel. Außerdem war der Leistungsabfall zwischen den Auflösungsmodi eklatant: So dauerte unser A4-Foto 4:47 Minuten im Druckmodus „Besser“ und sage und schreibe 21:56 Minuten, als wir „Beste“ Auflösung im Treiber ausgewählt hatten.

Druckqualität: Für Fotos eignet sich der Z645 nicht, da das Raster einfach zu grob ausfiel und Randlosdruck nicht angeboten wird. Bei Grafiken gefiel die Farbgebung, allerdings kam es im Test leicht zu Streifen. Dagegen hatten unsere Texte eine akzeptable Buchstabenschärfe.

Fazit: Ein veralteter Drucker, der zwar günstig ist, allerdings auch nur minimalste Ansprüche erfüllen kann.

0 Kommentare zu diesem Artikel
225180