242912

Lexmark X2450

28.11.2006 | 11:22 Uhr |

Ein Lexmark-Gerät, das günstig erscheint. Es kann allerdings im Test nicht halten, was es auf den ersten Blick verspricht. Der Grund: Die Ausstattung ist mit nur einer Farbkartusche wahrlich nicht State of the Art.

Testberich t

Besonderheit: Im Inneren befindet sich nur eine Kombipatrone mit integriertem Druckkopf, die die Farben Magenta (Rot), Cyan (Blau) und Yellow (Gelb) enthält. Eine Schwarzkartusche ist nicht vorgesehen. Was auf den ersten Blick einfach und daher anwenderfreundlich aussieht, schadet mit der Zeit mehr, als es nutzt. Denn sowohl die farbige als auch die schwarzweiße Seite wird aus den drei Farben gemischt.

Verbrauch: Wir errechneten 4,8 Cent je Blatt. Der Seitenpreis allein ist nur die halbe Miete, denn sobald eine Farbe leer gedruckt ist, lässt sich die Kartusche für den Textdruck nicht mehr verwenden. Der Grund: Der Drucker erreicht nur durch den Auftrag aller drei Farben die dunkelgraue Textfärbung. Eine zeitgemäße Ausstattung sieht anders aus.

Tempo: Logischerweise liefert nur eine Patrone auch keine schnelle Arbeitsweise. Im Test zeigte sich das deutlich am 10-seitigen Grauert-Brief, der mit 3:29 Minuten lange auf sich warten ließ.

Qualität: Gerade bei Texten ging das Fehlen der Schwarzpatrone unmittelbar zu Lasten der Leistung. Die Buchstaben fielen blass aus - nicht nur beim Drucken, sondern auch im Kopiermodus. Nur bei Fotos erhielten wir akzeptable Ergebnisse. Trostpflaster: Der Scanner bot eine ordentliche Farbgebung und Schärfe.

Fazit: Ein absolutes Einstiegsgerät, das allerdings selbst niedrige Ansprüche auf Dauer nicht erfüllen dürfte. Trotz des attraktiven Anschaffungspreises ist das Lexmark-Modell alles andere als eine günstige Investition.

0 Kommentare zu diesem Artikel
242912