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Lexmark C500n

05.10.2006 | 13:00 Uhr |

Ordentliche Ergebnisse in Druckqualität und Tempo sprechen für den Lexmark-Drucker. Die Freude wird jedoch angesichts der recht hohen Druckkosten, insbesondere für Farbe, getrübt.

Besonderheit: Der Treiber des Lexmark-Modells bietet die Funktion "Farbsparmodus", bei dem die Bilder und Grafiken blass, die Texte dagegen in normaler Schwärzung gedruckt werden. Dieser ökonomische Umgang mit Farbtoner ist eine praktische Sache, wenn sich Dokumente noch in der Korrekturphase befinden.

Ausstattung: Als zentrales Feature bietet der Drucker eine Ethernet-Schnittstelle. Sonst finden sich keine weiteren Extras. So muss GDI als Druckersprache genauso ausreichen wie Starter-Toner mit einer Reichweite von gerade einmal 1000 Seiten.

Verbrauch: Lexmark bietet unterschiedlich befüllte Kartuschen an. Auf Basis der höchsten Füllmenge errechnen sich Seitenpreise von 3,1 Cent für das Schwarzweißblatt und 12,5 Cent für die Farbseite. Das ist oberes Mittelfeld.

Qualität: Leuchtende Farben bestimmten die Foto- und Grafikausdrucke. Bei höchster Auflösung fiel die Körnung gering aus. Allerdings erkannten wir auf Farbflächen leichte Streifen. Die Buchstabenschärfe wurde durch Tonerspritzer beeinträchtigt - siehe Abbildung.

Tempo: Der Drucker erreichte zwar keine Spitzenzeiten, hielt sich aber für die Geräteklasse wacker.

Fazit: Eine Maschine, die dank Netzanschluss in Arbeitsgruppen einsetzbar ist. Hier wird sie die anfallenden Aufgaben durchaus zuverlässig erledigen. Angesichts der Seitenpreise sollte das Hauptaugenmerk auf Textdruck, weniger auf der Ausgabe von Farbblättern liegen.

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