10.09.2009, 09:30

Thomas Rau

Leichtes Macbook Pro

Notebook Apple Macbook Pro 13 im Test

Der kleiner Allrounder von Apple im Test: Das rund zwei Kilogramm leichte Macbook Pro 13 kann man unterwegs oder am Schreibtisch einsetzen.
Die höherwertige Variante des Macbooks mit 13-Zoll-Display darf sich jetzt Macbook Pro nennen. Das Macbook Pro 13 unterscheidet sich vom günstigeren 13-Zoll-Modell durch sein stabiles Aluminium-Gehäuse. Außerdem besitzt es nun wie die größeren Macbook-Pro-Modelle eine beleuchtete Tastatur. Neu bei den Schnittstellen sind ein Firewire-800-Anschluss sowie ein Kartenleser für SD-Karten.
Wir haben das Macbook Pro 13 unter Windows vermessen. Den Test mit Mac OS X finden Sie bei der Macwelt.
Tempo
Unter Windows kann das Macbook Pro 13 seine Rechenkraft nicht ganz ausspielen: Trotz des höher getakteten Prozessors Intel Core 2 Duo P7550 (2,26 GHz) war es im Leistungstest Sysmark 2007 mit 97 Punkten nicht schneller als der Vorgänger mit P7350 (2,0 GHz). Deutlich günstigere Windows-Notebooks liegen ebenfalls auf dem Niveau des Macbook Pro 13, da sie meist mit 4 GB RAM ausgestattet sind: Bei rechenintensiven Programmen wie Bild- und Videobearbeitung und beim Multi-Tasking hing das Macbook Pro 13 mit nur 2 GB Arbeitsspeicher etwas zurück.
Ähnlich sieht es bei der 3D-Leistung aus: Für eine Chipsatz-Grafik lieferte der Geforce 9400M zwar eindrucksvolle Ergebnisse, an Notebooks mit einer Mittelklasse-Grafikkarte kommt das Macbook Pro 13 trotzdem nicht heran: Im 3D Mark 06 schaffte es beispielsweise nur 2235 Punkte.
Ausstattung
Das Macbook Pro 13 ist kein Ausstattungswunder: Die Festplatte fasst nur 160 GB, bei den Schnittstellen finden sich unter anderem nur zwei USB-Anschlüsse, ein Kartenleser sowie ein Audioport, der analoge und digitale Signale ausgibt und analoge aufnimmt. Steckplätze für PC-Card oder Expresscard fehlen ebenso wie e-SATA, VGA oder HDMI. Externe Monitore schließt man über die Mini-Displayport-Buchse an, wofür meist ein zusätzlicher Adapter notwendig ist. Netzwerkseitig gibt's nichts zu meckern: Das Macbook Pro 13 besitzt einen Gigabit-LAN-Anschluss, 11n-WLAN sowie Bluetooth.
Display
Wie das Macbook Pro 15 glänzte auch das 13-Zoll-Macbook im Test mit einem herausragenden Display: Allerdings ist es über die gesamte Bildschirmfläche mit 186 cd/m2 nicht hell genug, um es mit seiner spiegelnden Oberfläche auch unter freiem Himmel problemlos ablesen zu können. Kontrast und Helligkeitsverteilung sind aber top, ebenso wie die Farbwiedergabe und der verhältnismäßig weite Blickwinkel.
Angenehm: Der Lüfter im Macbook Pro 13 blieb auch unter hoher Last die meiste Zeit unhörbar.
Akkulaufzeit
Mit der neuen Generation dünner und leichter Notebooks wie dem Acer Timeline 3810T kann das Apple Macbook Pro 13 nicht ganz mithalten: Die sind deutlich leichter als die 2,02 Kilogramm, die das Apple-Notebook auf die Waage bringt. Ein Schwergewicht ist das Macbook Pro 13 aber noch lange nicht. Und auch seine sehr gute Akkulaufzeit von über fünf Stunden macht es zu einem empfehlenswerten Notebook für unterwegs.
Handhabung
Um das Apple Macbook Pro 13 aufzurüsten, muss man zehn Schrauben lösen und die ganze Unterseite abnehmen: Erst dann gelangt man an Speicher und Festplatte. Das geht bei vielen Notebooks deutlich einfacher. Den Akku darf der Anwender laut Apple gar nicht austauschen.
Handhabungs-Pluspunkte sammelt das Macbook Pro 13 mit seiner stabilen und leisen Tastatur: Die Tasten bieten einen deutlichen Anschlag, viele Tester bemängelten allerdings den geringen Hub. Das große Touchpad machte auch unter Windows kaum Probleme.
Fazit: Bei kleinen und leichten 13-Zoll-Notebooks ist das Macbook Pro 13 nicht mehr konkurrenzlos: Es gibt Alternativen, die deutlich günstiger oder besser ausgestattet und rechenstärker sind. Minuspunkte gibt es auch für die nur 12-monatige Garantie.
Für das Apple-Notebook sprechen sein elegantes Design, die fehlerlose Verarbeitung, das sehr gute Display, die stabile Tastatur sowie seine ordentliche Akkulaufzeit.
Alternativen: Schön, leicht und ausdauernd ist auch das Acer Aspire 3810T, bietet aber weniger Rechentempo. Hohe Leistung auf engstem Raum bekommen Sie beim nur 1,48 Kilogramm leichten Sony VGN-Z41MD/B, das aber deutlich teurer ist.
Varianten: Apple MacBook Pro, 13.3", Core MB990*A (getestet)
Apple MacBook Pro, 13.3", MB991*A: Core 2 Duo P8700 (2,53GHz), 4 GB RAM, 250 GB Festplatte
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