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Fujitsu-Siemens Lifebook S6410

05.06.2008 | 10:00 Uhr |

Das Fujitsu-Siemens Lifebook S6410 eignet sich für Business-Anwender, die auf der Suche nach einem leichten Mobilrechner mit guter Leistung sind.

Beim Sysmark 2007 erreicht das Lifebook S6410 ein gutes Ergebnis
Vergrößern Beim Sysmark 2007 erreicht das Lifebook S6410 ein gutes Ergebnis
© 2014

Wer ein Notebook beruflich unterwegs nutzen muss, braucht einen leichten Mobilrechner mit langer Akkulaufzeit. Doch die kleine Tastatur eines 12-Zoll-Notebooks ist vielen Anwendern zu fummelig, ein 14-Zoll-Laptop aber schon wieder zu groß und zu schwer. In diese Lücke stoßen Business-Notebooks mit 13,3-Zoll-Display wie das Fujitsu-Siemens Lifebook S6410. Es bietet die Rechenleistung und Ausstattung eines großen Notebooks, ist aber mit deutlich unter zwei Kilogramm so leicht wie ein Subnotebook.

Bei der Akkulaufzeit liegt das Lifebook S6410 nur im Mittelfeld
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Tempo: 103 Punkte im Sysmark 2007 beweisen die gute Rechenleistung des Lifebook S6410. Es schneidet beim Test mit Büro-Anwendungen wie Microsoft Office überdurchschnittlich ab, während es bei Bild- und Videobearbeitung etwas zurückliegt – so gehört es sich für ein Business-Notebook. Im Fujitsu-Siemens Lifebook S6410 arbeitet übrigens ein Core 2 Duo mit Merom-Kern: Trotzdem ist es praktisch genauso schnell wie Notebooks mit einem aktuellen Penryn-Prozessor.

Ausstattung: Sie ist ganz auf Profi-Anwender zugeschnitten: Statt großer Festplatte – der Plattenspeicher im Lifebook S6410 fasst nur 120 GB - gibt es ein Trusted Platform Module, einen Festplattenschutz, einen Fingerprintleser und umfassende Vernetzungsoptionen: Neben Gigabit-LAN, 11n-WLAN und Bluetooth baut Fujitsu-Siemens auch ein UMTS/HSDPA-Modem für den Internetzugang per Mobilfunk ein. Mit TV-Ausgang und Firewire bietet das Lifebook S6410 auch Schnittstellen, die man üblicherweise nicht bei Business-Notebooks findet. Ein digitaler Monitorausgang fehlt, den gibt es nur an der optionalen Docking-Station (Preis: rund 100 Euro).

Ergonomie: Das Display ist angenehm hell, spiegelt aber. Dennoch reicht die Leuchtdichte von 200 cd/m2 aus, um mit dem Notebook draußen im Schatten arbeiten zu können. Ebenfalls vorteilhaft: Die Leuchtdichte lässt sich weit herunterregeln – so kann man die Helligkeit gut an unterschiedliche Umgebungsbedingungen anpassen. Beim Lüfter nervte uns, dass er ständig die Drehgeschwindigkeit und damit den Lautstärkepegel änderte. Auch nachdem wir die Bios-Einstellung „Fan Control Silent“ aktiviert hatten, maßen wir deutlich hörbare 1,2 Sone unter Last.

Mobilität: Windows Vista statt XP und ein Standard-Mobilprozessor statt eines Ultra-Low-Voltage-Modells: Diese Kombination treibt die Leistungsaufnahme nach oben. Das Fujitsu-Siemens Lifebook S6410 genehmigte sich im Akkubetrieb über 17 Watt und musste trotz des recht großen Akkus (62 Wh) nach rund 3,5 Stunden wieder an die Steckdose. Für ein Subnotebook ist diese Akkulaufzeit eigentlich zu gering. Das Gewicht von 1,82 Kilogramm geht dagegen in Ordnung, zumal bei vielen leichteren Notebooks das optische Laufwerk fehlt, das beim Lifebook bereits mit an Bord ist.

Handhabung: Die Tastatur mit Tasten in Standardgröße gibt beim Tippen leicht nach. Das Tasten-Feedback ist dennoch sehr ausgeprägt, sodass man am Lifebook S6410 auch längere Schreib-Sessions gerne erledigt. Ebenso gut gefiel uns der Touchpad mit seinen leisen Tasten.

Fazit: Leichtes und hochwertiges Business-Notebook, das im Test wenig Schwächen zeigte. Nicht ganz optimal sind allerdings die mittelmäßige Akkulaufzeit und der recht laute Lüfter.

Alternativen: Mit geringerem Gewicht und einer längeren Akkulaufzeit punktet das Dell Latitude D430 , das allerdings kein integriertes optisches Laufwerk besitzt. Günstiger ist das nicht ganz so rechenstarke Acer Travelmate 6292 – es wiegt aber über zwei Kilogramm.

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