Laptops für besondere Ansprüche
High-End-Notebooks: Warum teuer auch besser ist
Gut statt billig: Beim Notebook-Kauf zählt mehr als nur der Preis. PC-WELT zeigt, wann und für wen es sich lohnt, mehr Geld in einen Laptop zu investieren.
In den letzten Jahren mussten Notebooks vor allem eines sein: Billig, billig, billig. Kein Wunder, denn die meisten Käufer suchten einen Laptop mit ordentlicher Leistung, der zu Hause auf dem Schreibtisch den PC ersetzen konnte: Das leisten inzwischen selbst Notebooks für 500 Euro ohne Probleme.
Doch wer in einem mobilen Rechner auch ein Statussymbol sieht oder ihn beruflich benötigt, kann sich mit den Billig-Laptops nicht anfreunden. Sie stecken in Plastik-Gehäusen, die meist weder besonders viel aushalten noch übermäßig attraktiv aussehen. Ein knarzendes Gehäuse, wacklige Tasten oder schmutzempfindliche Oberflächen verderben schnell den Spaß am günstigen Laptop.
Doch wer in einem mobilen Rechner auch ein Statussymbol sieht oder ihn beruflich benötigt, kann sich mit den Billig-Laptops nicht anfreunden. Sie stecken in Plastik-Gehäusen, die meist weder besonders viel aushalten noch übermäßig attraktiv aussehen. Ein knarzendes Gehäuse, wacklige Tasten oder schmutzempfindliche Oberflächen verderben schnell den Spaß am günstigen Laptop.
High-End-Notebooks: Klare Vorteile bei Tempo und Design
Viele Notebooks über 1000 Euro punkten dagegen mit Schnelligkeit und Schönheit. Hohes Rechentempo und schnelle Reaktion auf Eingaben machen das Arbeiten am Notebook viel angenehmer. Wer das Notebook beruflich nutzt, erhöht mit einem schnellen Notebook seine Produktivität - der höhere Kaufpreis für ein High-End-Notebook ist dann schnell wieder eingespielt.
In den meisten High-End-Notebooks sorgt eine SSD für hohe Rechenleistung. Die Flash-Festplatte bringt in vielen Anwendungen ein größeres Tempoplus als eine schnellere CPU oder mehr Arbeitsspeicher. Gefühlt und gemessen reagiert ein Notebook mit SSD deutlich schneller: Beispielsweise startet Windows auf einer SSD in rund 20 bis 30 Sekunden während Notebooks mit Standard-Festplatte meist über eine Minute brauchen, bis sie einsatzbereit sind. Bei einem Test, der die reine Festplatten-Leistung prüft, zum Beispiel der HDD-Test des PC Mark Vantage, schneidet eine SSD fünfmal besser ab als eine Magnetscheiben-Platte. Auch in vielen Alltags-Anwendungen spielt die Festplatten-Geschwindigkeit eine herausragenden Rolle – beim Starten von Programmen, beim Virenscan, beim Durchsuchen und Kopieren von Dateien. Eine SSD ist deshalb derzeit die wichtigste Komponente für ein schnelles Notebook. Selbst Notebooks, die mit einer stromsparenden Core-i5-Variante arbeiten wie das Macbook Air 11können dank der SSD mit Notebooks mithalten, in denen ein Standard-Prozessor sitzt.
| Notebook | Preis in Euro (laut Hersteller) | Prozessor | Festplatte | PC Mark Vantage, HDD-Test (Punkte) |
|---|---|---|---|---|
| Samsung 900X3A | 1799 | Core i5-2537M | Samsung-SSD, 120 GB | 26204 |
| Toshiba Portégé R830-10V | 2399 | Core i7-2620M | Toshiba-SSD, 250 GB | 25476 |
| Acer Aspire 7750G | 1299 | Core i7-2630QM | Intel SSD, 120 GB | 23798 |
| Apple Macbook Air 11 | 1149 | Core i5-2467M | Apple-SSD, 120 GB | 18631 |
| Apple Macbook Air 13 | 1499 | Core i5-2557M | Apple-SSD, 256 GB | 18438 |
| Dell XPS 15z | 1279 | Core i7-2620M | Western-Digital-Festplatte, 750 GB | 5123 |
| Lenovo Thinkpad X1 | 1599 | Core i5-2520M | Hitachi-Festplatte, 320 GB | 3936 |
| Acer Aspire 5750G | 649 | Core i5-2410M | Western-Digital-Festplatte, 500 GB | 3764 |
| HP Pavilion g7-1116sg | 499 | Core i5-2410M | Western-Digital-Festplatte, 640 GB | 3645 |
| Dell Inspiron 15R | 649 | Core i5-2410M | Western-Digital-Festplatte, 640 GB | 3641 |
Die ideale High-End-Kombination: Schneller Prozessor plus SSD
Der Prozessor ist für hohes Rechentempo dagegen nicht mehr so entscheidend: Zwar finden sich in vielen High-End-Notebooks auch High-End-Prozessoren, zum Beispiel das Vierkern-Modell Core i7-2630QM oder die hoch getakteten Dual-Core-Variante Core i7-2620M. Mehr Kerne und höheren Arbeitstakt benötigen Sie dann, wenn Sie dem Notebook besonders anstrengende Aufgaben wie das gleichzeitigen Abspielen oder Bearbeiten mehrerer HD-Videos zumuten. Auch wenn Sie häufig Film- und Audioformate umwandeln, profitieren Sie von einer schnelleren CPU. Doch bei den meisten Programmen werden Sie den Unterschied zwischen einem Core i7 und einem Core i5, wie er sich in vielen Notebooks unter 1000 Euro steckt, nicht bemerken. Die ideale Kombination ist natürlich eine leistungsstarke CPU plus eine SSD – die finden Sie beispielsweise im Sony Vaio Z21.
| Notebook | Preis in Euro (laut Hersteller) | Geschwindigkeit Multimedia-Programme (Punkte) |
|---|---|---|
| Toshiba Portégé R830-10V | 2399 | 268 |
| Sony Vaio VPC-Z21V9E | 2999 | 260 |
| Apple MacBook Air 13 | 1499 | 217 |
| Apple Macbook Air 11 | 1149 | 197 |
| Dell XPS 15z | 1279 | 173 |
| Samsung NP900X3A | 1799 | 165 |
| Lenovo Thinkpad X1 | 1599 | 152 |
| Acer Aspire 5750G-2414G50Mnkk | 649 | 150 |
| HP Pavilion g7-1116sg | 499 | 147 |
| Dell Inspiron 15R | 649 | 141 |
| Medion Akoya P6631 | 799 | 140 |
| Apple MacBook Pro 13.3 (MC724D/A) | 1449 | 137 |
| Asus N53SV | 949 | 135 |
| Samsung RF711 | 1049 | 122 |
| HP Pavilion DV6-6005sg | 699 | 108 |
| Acer Aspire 5253 | 449 | 60 |
Wenig Unterschiede bei Grafikkarte, Arbeitsspeicher und Festplatte
Ähnliches gilt für die Grafikkarte im Notebook: In teuren Spiele-Laptops finden sich High-End-Modelle von AMD und Nvidia wie die Radeon HD 6850M oder die Geforce GTX 560M beziehungsweise GTX 580M. Doch diese Notebooks sind nur echten Fans zu empfehlen, die die 3D-Leistung, die sie vom PC kennen, auch am Notebook erleben wollen. Abgesehen von den Gamer-Laptops unterscheidet sich das Leistungsniveau bei der 3D-Karte kaum zwischen Notebooks über 1000 und solchen die 600 bis 800 Euro kosten: Hier ist meist eine AMD Radeon HD6650M oder eine Nvidia Geforce GT 540M im Einsatz.
Was den Laptop besser macht: Tools zum Notebook-Tuning
Teurere Notebooks haben meist auch mehr Arbeitsspeicher und besitzen 6 oder 8 GB RAM. Doch auch für unter 1000 Euro gibt es immer mehr Notebooks, die mit mehr als 4 GB RAM bestückt sind. Allerdings fällt das Tempoplus deutlich schmaler aus als beim Tausch einer Festplatte gegen eine SSD.
Teurere Notebooks haben meist auch mehr Arbeitsspeicher und besitzen 6 oder 8 GB RAM. Doch auch für unter 1000 Euro gibt es immer mehr Notebooks, die mit mehr als 4 GB RAM bestückt sind. Allerdings fällt das Tempoplus deutlich schmaler aus als beim Tausch einer Festplatte gegen eine SSD.
Auch für neueste Laptop-Technik stehen High-End-Notebooks nicht exklusiv: Auch in günstigeren Laptops finden sich beispielsweise Blu-ray oder USB 3.0. Gleiches gilt für die Festplattengröße: Festplatten mit 750 GB gibt es mittlerweile in fast allen Notebook-Preisklassen.
Die besten High-End Notebooks
Sony Vaio VPCZ21
Das High-End Modell aus Sony's Z-Serie kostet stolze 3000 Euro und bietet viel Technik und Leistung auf kleinstem Raum.
Das High-End Modell aus Sony's Z-Serie kostet stolze 3000 Euro und bietet viel Technik und Leistung auf kleinstem Raum.
Sony Vaio VPCZ21
Neueste Technik darf bei diesem Preis nicht fehlen: Im Z21 sitzt eine SSD, die mitgelieferte Docking-Station ist per Thunderbolt angeschlossen.
Neueste Technik darf bei diesem Preis nicht fehlen: Im Z21 sitzt eine SSD, die mitgelieferte Docking-Station ist per Thunderbolt angeschlossen.
Samsung QX412
Luxus geht auch etwas günstiger, was Samsung beim 14-Zoll-Notebook QX412 für 1100 Euro beweist.
Luxus geht auch etwas günstiger, was Samsung beim 14-Zoll-Notebook QX412 für 1100 Euro beweist.
Samsung P900X3A
Das High-End Notebook Samsung 900X3A ist extrem flach, aus hochwertigem Material gebaut – und mit einem Preis von 1600 Euro richtig teuer.
Das High-End Notebook Samsung 900X3A ist extrem flach, aus hochwertigem Material gebaut – und mit einem Preis von 1600 Euro richtig teuer.
Samsung P900X3A
Das Gehäuse des Samsung-Notebooks besteht aus Duraluminium, einer Aluminium-Legierung, die auch im Flugzeugbau verwendet wird.
Das Gehäuse des Samsung-Notebooks besteht aus Duraluminium, einer Aluminium-Legierung, die auch im Flugzeugbau verwendet wird.
Samsung P900X3A
Die Anschlüsse des Samsung 900X3A sitzen jeweils links und rechts am Gehäuse an einer aufklappbaren Leiste.
Die Anschlüsse des Samsung 900X3A sitzen jeweils links und rechts am Gehäuse an einer aufklappbaren Leiste.
Apple Macbook Pro 13
Das neue Macbook Pro 13 besitzt einen Sandy-Bridge-Prozessor und den neuen Thunderbolt-Anschluss.
Das neue Macbook Pro 13 besitzt einen Sandy-Bridge-Prozessor und den neuen Thunderbolt-Anschluss.
Acer Iconia Dual-Screen
Das Acer Iconia Dual-Screen besitzt zwei berührungsempfindliche 14-Zoll-Bildschirme. Die Tastatur wird individuell auf dem unteren Display eingeblendet - gewöhnungsbedürftig.
Das Acer Iconia Dual-Screen besitzt zwei berührungsempfindliche 14-Zoll-Bildschirme. Die Tastatur wird individuell auf dem unteren Display eingeblendet - gewöhnungsbedürftig.
Macbook Air
Gerade von der Seite ein echter Hingucker: Apples besonders flaches Macbook Air.
Gerade von der Seite ein echter Hingucker: Apples besonders flaches Macbook Air.
Macbook Air
Das Macbook Air lässt sich nur so flach bauen, weil sein Innenleben gut aufgeräumt ist.
Das Macbook Air lässt sich nur so flach bauen, weil sein Innenleben gut aufgeräumt ist.
Macbook Air und Steve Jobs
Und natürlich ist auch der Hersteller persönlich von seinem Flachmann begeistert.
Und natürlich ist auch der Hersteller persönlich von seinem Flachmann begeistert.
Das Macbook Air gibt es mit 11-Zoll- oder 13-Zoll-Bildschirm. Sehr flach sind beide Notebooks.
Asus Lamborghini VX7
Das Notebook zum Auto - oder umgekehrt: Asus setzt beim Lamborghini VX7 auf das Design der italienischen Sportwagen.
Das Notebook zum Auto - oder umgekehrt: Asus setzt beim Lamborghini VX7 auf das Design der italienischen Sportwagen.
Asus Lamborghini VX7 in Orange
Auch in leuchtendem Orange erhältlich - für 2000 Euro: Das 15,6-Zoll-Notebook Asus Lamborghini VX7
Auch in leuchtendem Orange erhältlich - für 2000 Euro: Das 15,6-Zoll-Notebook Asus Lamborghini VX7
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19.09.11
"Billig, billig, billig"? Das nennt sich dann vielleicht Netbook, Subnotebook oder Tablet - aber ganz bestimmt nicht Notebook. Erstaunlicherweise [B]halten sich bei letzteren hartnäckig Preise von Tausenden von Euro[/B] für Hardware die man im Einkauf für einen Bruchteil bekommt.
Schön dass hier auch provokativ von "Plastik-Gehäusen" gesprochen wird - denn auch wenn nicht jedes Laptop mit Karbonfaser-verstärktem Aluminiumgehäuse daherkommt, kann man doch wohl in einer Welt voller behutsam in Stoff-Täschchen verpackter Iphones und Macbooks erwarten, dass die Leute mit einem Kunststoffgehäuse hantieren können. Wer natürlich am Bau arbeitet und sein Notebook regelmäßig von Kies berieseln lässt, kommt wohl nicht um ein gutes Gehäuse herum ;).
Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten und natürlich finden sich gerade "unschönere" Modelle hauptsächlich in der unteren Preisklasse, doch gibt es auch ansehnliche günstige Laptops - genau wie hässliche teure.
Notebooks über 1000 Euro punkten vielleicht teilweise (!) mit mehr Schnelligkeit, aber wie eingangs des Artikels richtig erwähnt [B]genügen bereits "Notebooks für 500 Euro ohne Probleme" als Desktop-Ersatz[/B].
Kurz zu SSDs: wer seinen Luxuslaptop selbst berappen muss, tut gut daran explizit einen [B]ohne SSD[/B] zu kaufen und selbige [B]separat zu bestellen[/B]. Statt für 300 Euro Preisaufschlag bekommt man dann auch schon für 1 Euro/GB gute Modelle von OCZ, ab 1,20 Euro/GB von Crucial und ab 1,40 Euro/GB dann auch von Intel. Wer den Einbau nicht selbst vornehmen will, geht zur IT Abteilung seiner Firma oder sucht sich jemanden der das für 20 Euro übernimmt.
Ich dachte es ging um Argumente FÜR teure Laptops... "[B]Doch bei den meisten Programmen werden Sie den Unterschied zwischen einem Core i7 und einem Core i5[/B], wie er sich in vielen Notebooks unter 1000 Euro steckt, [B][U]nicht bemerken[/U][/B]."
Wie weiter unten im Artikel auch richtig erwähnt wird, finden sich selbst in den meisten teureren Laptops dieselben Massenware-Grafikkarten, Arbeitsspeicher-Mengen und Extras, wie in billigen Laptops.
Wofür zahlt man also zwischen 200 und 2000 Euro mehr, abgesehen von der Marke?[B] Bessere Gehäuse und Bildschirme.[/B] Die Tabelle zu letzteren zeigt jedoch erschreckend, dass es etliche Laptops gibt, die trotz schlechtem Display und durchschnittlicher Leistung vierstellige Euro-Beträge kosten! Grundsätzlich muss man aber sagen, dass Panels mit 1600x900 Pixeln oder gar [B]Full HD gut 200 Euro mehr[/B] kosten als die häufig verbauten 1366x768er Displays. Bei der Gehäusequalität (und auch Lautsprecherqualität, Tastaturqualität) kann man jedoch bei jeder Preisklasse Pech haben, aber natürlich sinkt das Risiko je mehr Sie ausgeben.
Wenn Sie es sich also einfach machen wollen, kaufen Sie einen überteuerten Laptop (der aber zumindest ein hochauflösendes Display haben sollte). Wer aber ein paar Mühen nicht scheut, unternimmt eine anstrengende Odyssee durch die Notebook-Reviews, die es wie Sand am Meer, aber natürlich nie zu dem von Ihnen bevorzugten Modell gibt. Dafür finden Sie dabei ziemlich sicher ein günstigeres Modell mit allen gewünschten Features, aber natürlich auch dem ein oder anderen Abstrich.
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19.09.11
Sony NB. Habe das NB mit einem Original Windows DVD und dem Key auf dem NB installiert. Treiber von der Sony gezogen und installiert. Steckt man nun einen SD-Card rein so kommt dann ein Basissystemgerät. Mit den Treiber kann man man dies nicht wegbekommen. Daher bei Sony angerufen.
Jetzt kommts. Frage von denen "Ist das original Windows installiert", ich "Ja", nun sollte ich eine Programm aufrufen (Recovery start). Ging nicht, da ich ja den vorinstallierten Mist (Testprogis usw.) nicht haben will. Sony "Dann ist kein Original drauf, daher kann man nicht helfen, ich solle die Recovery-Version wieder installiere, dann kann man helfen". Ich "Ist nicht ihr ernst" Frage an Helpdesk: "Ist es dann auch nicht mehr die original Version wenn ich die Vorinstallierten Testprogis deinstalliere ?" Antwort: "Ja".
Ohne Worte. PS: ist nicht Gott sei Dank nicht mein Notebook.
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19.09.11
Dass aber in Sachen Gehäuse die ThinkPad Serie nicht erwähnt wurde, besonders die der T Serie, ist absolut daneben. Warum werden solche guten Geräte nicht erwähnt, sondern stattdessen irgendwelche Designernotebooks? (Von den Panasonic Toughbooks ganz zu schweigen... die heißen nicht ohne Grund so.)
Allgemein rate ich zu Businessnotebooks. Der Consumerquatsch hält nicht so lange und hat schlechtere Garantieleistungen, man wird als Kunde 2. Klasse behandelt (egal wie teuer das Gerät war... bei meinem 600 Euro Dell ist der Support deutlich besser als bei dem 2000 Euro Acer eines Freundes). Und Businessgeräte sind auch gar nicht mal so teuer, vielleicht kosten sie etwas mehr (aber auch nicht immer), das sind sie aber auch wert.
Ach ja, und allgemein würde ich sowieso nur Dell oder Lenovo kaufen. Da taugt die Qualität und der Support, und man wird nicht für völlig unfähig gehalten. Außerdem ist zumindest Dell recht kulant.
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19.09.11
Hi zusammen, ich steh grad aufm Schlauch. Von welchem Artikel ist die REde resp. auf was wird Bezug genommen? lg staudenmann
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19.09.11
Gruß kingjon
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19.09.11
Das halte ich für Zufall... bei meinem Dell hab ich mittlerweile (4 Jahre alt) auf der einen (!) Seite 3mm "Spiel". Und gerade MacBooks sind doch auch so teuer, dass man gerade da genauso gute Quali erwarten würde.
Mag sein dass verwindungssteife, nicht knarzende, nicht überhitzende, leise Gehäuse mehr Wert sind, aber das bekommt man ja nicht mal garantiert wenn man nen teuren kauft.
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19.09.11
Da hat der hohe Preis aber andere Gründe.............
Ich finde das gerade die einen billigen Eindruck von Plastik hinterlassen!
Gruß kingjon
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27.09.11
Klischees sind niemals gute Ratgeber!
1) Jeder Laptop kann kaputt gehen, egal wie viel Geld man ausgibt. Man kann auch schnell versehentlich selbst sein Laptop kaputt machen (Flüssigkeit, Kurzschluß) und ein Laptop kann auch so nach der Garantiezeit kaputt gehen. Umso ärgerlicher und schwerer ist der Verlust, wenn es ein super teures Gerät ist. Es ist schließlich ein Arbeitsgerät und kein rohes Ei, dass in der Vitrine steht.
2) Nur nach dem Preis zu gehen ist ein schwerer Fehler. Die Preise sind bei Computertechnik nach oben hin weit offen und der Preisverfall ist radikal. Es hat kein Sinn, ein Gerät zu kaufen, dass nach vielleicht 3 Monaten schon 500 Euro billiger ist. Oder was über tausend Euro teurer ist nur weil es in dem Moment das neueste vom neuen hat, was man bei einem Arbeitsgerät sowieso nicht braucht.
3) Ein super High-End Laptop, als Arbeitsrechner zu kaufen, nur damit sich Programme im millisekunden Bereich schneller öffnen lassen ist schwer grober Unfug. Man würde paar hundert Euro oder über tausend mehr ausgeben, für etwas was man kaum oder gar nicht Wahrnimmt.
4) Arbeitsspeicher ist kein Kaufargument. 8 GB DDR3 kostet grad mal 40 Euro (2x 4GB). Das ist leicht nachgekauft und eingebaut. Ob man es bei einem Arbeitslaptop braucht ist eher unwahrscheinlich. 4 GB reichen völlig aus.
5) Für ein Arbeitsgerät hat man viel niedrigere Ansprüche, als für ein Spielegerät. Der größte Fehler den man machen kann ist zuviel dafür auszugeben. Wenn man langfristig etwas vernüftiges haben will, kann man jetzt ein Gerät für 800 Euro mit 10 Stunden Akkulaufzeit kaufen und jedes Jahr oder alle zwei Jahre wieder. So hat man immer ein frisches unabgenutztes Gerät. Und wenn das mal ein Unfall hat, dann ist es auch nicht so schlimm, als wie bei einem 2000 Euro Gerät. Man kann das alte Gerät auch verkaufen oder es als Ersatz behalten.
6) Das man bei einen Berufsgerät ggf. auch das Design für repräsentative Zwecke wichtig ist, stimmt. Aber man muß auch nicht die Ausführung kaufen mit dem teuersten Inhalt und schon gar kein Gerät über 1400 Euro.
7) Es stimmt, eine SSD macht durchaus Sinn und kann zur Not auch nachgekauft werden.
8) Der Eindruck teuer ist automatisch besser ist absolut falsch.
Was man sich kaufen sollte hängt immer von den individuellen Ansprüchen ab. Man kann die Laptops untereinander nach Preis versus Ausstattung vergleichen. Und jeder kann sich beim vergleichen fragen, ob es sich für einen wirklich lohnt so und so viel mehr zu Zahlen um was auch immer mehr zu haben. Wenn der Unterschied für deutlich mehr Leistung nur wenige Euro sind, lohnt es sich. Wenn der unterschied paar hundert Euro für nur etwas mehr Leistung ist, sollte man es sich sorgfälltig überlegen, ob man das Geld nicht lieber zur Seite legt. Es lohnt sich auch Online-Testberichte zu lesen.
Aber der Ratschlag einen überteuerten High-End Laptop zu kaufen, am besten für 2000 Euro oder noch mehr ist absoluter Unsinn und genau das Verkehrteste was man machen kann.
Diese Kritik bezieht sich auf diesen Artikel.
http://www.pcwelt.de/produkte/Laptops-fuer-besondere-Ansprueche-Die-besten-High-End-Notebooks-209867.html
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