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PNY GTX285 XLR8

11.02.2009 | 16:55 Uhr |

Viele High-End-Modelle mit Nvidia-Geforce-GTX-285-Chip gleichen sich wie ein Ei dem anderen. Wodurch sich das vorliegende DirectX-10-Modell von den Konkurrenzprodukten unterscheidet und ob es tatsächlich immer das teuerste Modell mit dem höchsten Tempoergebnis sein muss, erfahren Sie in diesem Testbericht.

High-End-Grafikkarten sind eigentlich immer spannend. Ihre die Nachteile lassen sich innerhalb eines Wimpernschlags verdrängen: immenser Platzbedarf, hoher Stromverbrauch, starke Hitzeentwicklung, anspruchsvolle Systemvoraussetzungen und der hohe Anschaffungspreis. Ihre Vorteile lassen sich etwas einfacher zusammenfassen: Tempo. Die meisten High-End-Grafikkarten sind im Referenzdesign gefertigt - sie besitzen immer die gleiche Kühlkörper-/Lüfterkombination und unterscheiden sich deswegen nur noch beim Aufdruck des Plastikgehäuses und gelegentlich durch hochgeschraubte Taktraten von Grafikchip und Speicher. All das wurde beim vorliegenden Modell bleiben gelassen. Es ist deswegen an sich geradezu langweilig, eben einfach nur ein reinrassiges Referenzmodell: Taktraten, Gehäuselüfter, Platine, Schnittstellen und Anschlüsse entsprechen den Vorgaben des Chipherstellers Nvidia. Lohnt dann überhaupt ein Test? Ja natürlich! Einerseits, um zu sehen, ob sich das Tuning der anderen Hersteller in der Praxis überhaupt auszahlt. Andererseits, weil die GTX285 XLR8 aus dem Hause PNY deutlich günstiger ist, als die per Aufkleber aufgehübschten, aufgebohrten und bis aufs letzte MHz getunten Grafikkarten. Das Tuning können Sie - wenn Sie denn wirklich das sehr leise Betriebsgeräusch opfern wollen - genauso gut selbst vornehmen und so ganz fix 40 Euro oder mehr sparen.

Die technischen Daten der Grafikkarte entsprechen den Vorgaben von Nvidia : Der Chiptakt liegt bei 648 MHz. Das Gigabyte GDDR3-Speicher schaltet pro Sekunde 1242 Mal, was einen Effektivtakt von 2484 MHz ergibt. Der Grafikchip ist übrigens im 55-Nanometer-Verfahren gefertigt - das Vorgängermodell GTX 280 basierte noch auf 65-Nanometer-Technik. Das bedeutet, dass der 55er alle Schaltungen auf einer kleineren Chipfläche unterbringt, dadurch weniger Strom verbraucht (183 statt 236 Watt) und höhere Taktraten verträgt (648 statt 602 MHz).

3D-Leistung: Crysis und Far Cry 2 laufen bei 1600 x 1200 Pixeln in der höchsten Qualitätsstufe ruckelfrei. Crysis etwa kam dabei auf 27 Bilder/s - Spitzenklasse! Ebenfalls flüssig liefen die anderen DirectX-10-Anwendungen wie World in Conflict (34 Bilder/s), Lost Planet (26 Bilder/s) und Company of Heroes (66 Bilder/s). Hier können Sie Auflösungen bis 2560 x 1600 Bildpunkte einstellen, oder aber mehrere Displays mit einer entsprechenden oder einer etwas höheren Gesamtauflösung ansteuern. 3D-Mark 06 bezifferte die DirectX-9-Geschwindigkeit auf 15.139 3D-Marks - das ist sehr hoch. Der DirectX-10-Benchmark 3D-Mark Vantage errechnete 14.420 3D-Marks - ebenfalls ein sehr befriedigendes Ergebnis.

Mehr zum Thema Ausstattung, das Testfazit und Alternativen zur PNY GTX285 XLR8 erfahren Sie auf der nächsten Seite dieses Testberichts.

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