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LG LW40-KHJ6

07.11.2005 | 13:30 Uhr |

Schickes und leises Breitbild-Notebook für unterwegs.

Ergonomie: Leicht und schick kommt das LG LW40-KHJG daher: Das Notebook mit 14-Zoll-Display im 15:9-Format wiegt nur 2,44 Kilogramm. Allerdings ist das Netzteil vergleichsweise schwer. Sehr angenehm: Der Lüfter war auch unter Last kaum zu hören. Über eine Shortcut-Taste lässt sich beim LW40 zwar ein sogenannter Silent-Modus aktivieren, der den Prozessortakt auf maximal 1,3 GHz begrenzt – angesichts des leisen Lüfters ist er eigentlich nicht notwendig. Die Helligkeit war okay, für Arbeiten unter direkter Sonneneinstrahlung oder zum Fernsehen aber nicht ideal. Der Blickwinkel war horizontal wie vertikal unterdurchschnittlich.

Handhabung: Über einen freien Speicherslot lässt sich beim LW40 bequem der Arbeitsspeicher aufrüsten – dann eignet sich der Mobilrechner besser für Foto- oder Videobearbeitung. Sehr angenehm schreibt es sich auf der stabilen Tastatur mit deutlichem Druckpunkt.

Ausstattung: Das LW40 bietet mit Gigabit-LAN, 11a/g-WLAN und Bluetooth schnelle und vielfältige Netzwerkanschlüsse. Bei den Schnittstellen macht das LW40 eher den Eindruck eines Multimedia- denn eines Geschäfts-Notebooks: Es verfügt unter anderem über TV-Ausgang, Speicherkartenleser und Line-in-Anschluss – keine typischen Business-Features. PC-Cards finden im LW40 keinen Platz – es besitzt nur einen Steckplatz für Expresscards. Und dort passen auch nur Karten im kleineren Formfaktor Expresscard/34 hinein. Wie inzwischen viele Notebook-Anbieter versieht LG seinen Mobilrechner mit nützlichen Zusatz-Tools – etwa zum Einrichten eines Netzwerks oder zum Ändern der Energiesparmodi.

Tempo: Im Leistungstest zeigte das LW40 eine gute, für die Prozessorklasse leicht überdurchschnittliche Geschwindigkeit. Für Spiele gilt das aber nicht – mit der integrierten Grafikfunktion ist bei aktuellen Games mit dem LW40 nichts zu holen.

Fazit: Durchaus preisgünstiges Leichtgewicht, das sich dank der stabilen Tastatur und des geringen Gewichts vor allem als Arbeitsgerät unterwegs eignet – auch wenn die Akkulaufzeit mit drei Stunden nicht allzu üppig ausfällt. Die Ausstattung ist adäquat und der Lüfter bleibt auch unter Last leise.

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