Großer Vergleichstest

LG Flatron W3000H

Freitag, 03.08.2012 | 14:40 von Bernd Weeser-Krell
Eizo FlexScan SX2462WFS-BK 24"
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TFT-Display: LG Flatron W3000H im Test
Vergrößern TFT-Display: LG Flatron W3000H im Test

Fazit: Der LG Flatron W3000H zeigte im Test eine gute Bildqualität mit heller Darstellung, natürlichen Farben und einer geringen Blickwinkelabhängigkeit. Dank seiner schieren Größe ist der LG Flatron W3000H sicherlich zu allererst ein TFT-Display für Profi-Anwender wie Grafik- und CAD/CAM-Spezialisten. Dank seines vergleichweise günstigen Preises können aber auch ambitionierte Heimanwender Gefallen am LG Flatron W3000H finden.

Das TFT-Display LG Flatron W3000H präsentiert sich in einem schwarzen Kunststoffgehäuse mit sehr schmalen Panel-Rand. Damit wirkt der rießige 30-Zoll-TFT-Display nicht ganz so wuchtig wie ähnliche Geräte anderer Hersteller. Der LG Flatron W3000H besitzt eine native Auflösung von 2560 x 1600 Bildpunkten. Damit lassen sich zwei komplette DIN-A4-Seiten gleichzeitig darstellen.

Bildqualität: Der LG Flatron W3000H lieferte im Test ein sehr helles Bild mit natürlichen Farben. Das Kontrastverhältnis lag auf mittlerem Niveau, was sich besonders am etwas geringen Schwarzwert bei der Filmwiedergabe bemerkbar machte. Dank kurzer Reaktionszeiten lieferte der LG Flatron W3000H immer ein scharfes Bild. Selbst bei schnellen Kameraschwenks zeigten sich keinerlei Nachzieheffekte. Dank des hochwertigen S-IPS-Panel ist die Blickwinkelabhängigkeit des LG Flatron W3000H sehr gering. Selbst bei großem seitlichem Betrachtungswinkel blieb das Bild farbtreu und kontrastreich.

Ausstattung: Der LG Flatron W3000H besitzt lediglich eine DVI-Schnittstelle (mit HDCP-Unterstützung) - sehr mager. Immerhin sind zusätzlich vier USB-2.0-Anschlüsse im Gehäuse integriert. Hier können Sie Tastatur und Maus sowie USB-Platten oder -Sticks einfach anschließen.

Handhabung: Der LG Flatron W3000H hat einen höhenverstellbaren Standfuss. Der Bildschirm lässt sich um rund zehn Zentimeter verschieben - gut für eine ergonomisch korrekte Anpassung an den Arbeitsplatz. Dem LG Flatron W3000H fehlt allerdsings ein Bildschirmmenü für die individuelle Konfiguration an die Lichtverhältnisse am Arbeitsplatz. Lediglich die Helligkeit lääst sich über - gut erreichbare - Tasten an der Frontseite einstellen.

Stromverbrauch: Der LG Flatron W3000H zog maximal 133 Watt Strom im Betrieb. Dies ist gegenüber aktuellen 24 und 26-Zoll-LCD-TVs zwar sehr hoch, im Vergleich zu anderen 30-Zoll-Bildschirmen durchschnittlich. Im Standby-Modus verbrauchte der LG Flatron W3000H nur noch 1,8 Watt - sehr wenig.

Ausführlicher Testbericht: LG Flatron W3000H im Test

Freitag, 03.08.2012 | 14:40 von Bernd Weeser-Krell
Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (2)
  • chipchap 19:23 | 28.04.2012

    Zitat: Ghausler
    ... Vielleicht erklärt mir mal jemand, welche Geräte bei so einem Test einbezogen werden.
    Solche, für die Tandiemen gezahlt oder erwartet werden. Macht jede Firma so.

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  • Ghausler 14:24 | 28.04.2012

    TFT-Vergleichstest

    Hallo - nur eine Frage an die PC-Welt Redaktion: Warum sind eigentlich keine DELL Monitore im Test? Ich habe selber den DELL U 2711 und bin sehr damit zufrieden. Wenn ein EIZO-Monitor mit dem 3-fachen Preis mit im Vergleich ist, so sollte fairerweise auch ein DELL (mit hochwertigem H-IPS-Panel) mit 27" oder 30 " dabeisein. Bei PRAD ist er auch gut im Rennen. Vielleicht erklärt mir mal jemand, welche Geräte bei so einem Test einbezogen werden. Beste Grüße

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