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Litepanels MicroPro

27.01.2010 | 13:21 Uhr |

Die Litepanels MicroPro ist eine Kameraleuchte, die mit LEDs arbeitet. Ihr Vorteil: Sie braucht wenig Strom. Wir haben die Lampe getestet.

Die Litepanels MicroPro Kameraleuchte setzt auf LED-Technik und braucht dadurch wenig Strom. So müssen Sie keine kiloschweren Akkus mit sich rumschleppen. Ohne Batterien wiegt die Lampe nur 300 g. Positiv ist auch, dass die Litepanels kaum Hitze entwickelt. In der Leuchte stecken 96 weiße LEDs, die einer Lichtleistung von 55 W entsprechen sollen. Ihre rechteckige Form (13,9 mal 10,16 mal 38,1 cm) ist für eine Aufsteck-Lampe etwas ungewöhnlich. Diese Flächenleuchten-Bauweise bringt jedoch den Verteil, dass sie einen breiteren Lichtkegel erzeugt.

Stromzufuhr und Laufzeit der Litepanels MicroPro: Die Litepanels arbeitet wahlweise mit 6 Standard-Mignon-Batterien oder 6 Lithium-Mignon-Batterien. Mit Ersteren leuchtet sie rund eine Stunde. Mit Letzteren hält die Litepanles MicroPro fünf bis sechs Stunden durch. Allerdings sind Lithium-Mignon-Zellen sehr teuer und wenig verbreitet. Über verschiedene, separat erhältliche Adapterplatten kann man alternativ auch Camcorder-Akkus verwenden. Wir haben die Litepanels mit dem Akk NP-F960 von Sony getestet (Kapazität: 6500 mAh) und kamen auf rund fünf Stunden Laufzeit. Auch ein Anschluss für ein Netzteil ist vorhanden. Im Grunde kann man jedes Universalnetzteil verwenden, das zwischen fünf und 16 Volt Gleichstrom bringt.

Litepanels MicroPro: Filterfolien liegen bei
Vergrößern Litepanels MicroPro: Filterfolien liegen bei

Halterung und Farbtemperatur der Litepanles MicroPro: Die Blitzschuh-Halterung verfügt über einen praktischen schwenkbaren Kugelkopf. Man kann die Halterung aber auch abnehmen und die Leuchte mit dem 1/4-Zoll-Innengewinde auf ein Stativ schrauben.
Die LEDs haben eine Farbtemperatur von 5600 K (Tageslicht). Folgende drei Filterfolien liegen bei: Full CTO (3200 K, Kunstlicht), 1/4 CTO (Convert to orange - 4800 K Warmlicht) und ein weißer Diffusor für weicheres Licht). Man kann die Folien ohne weitere Hilfsmittel einfach vor die Frontscheibe einschieben. Über einen Dimmer lässt sich die Lichtintensität stufenlos regeln.

Praxistest der Litepanles MicroPro: Insgesamt zeigte die Litepanels eine gute Leistung. Sie konnte ihre Stärke vor allem auf kurze Distanzen bis zu drei Metern ausspielen. Bei größeren Entfernungen hing es von der Lichtempfindlichkeit der Kamera ab, ob die Ergebnisse akzeptabel waren. Negativ fiel uns auf, dass das Dimmerrad erst nach etwa einer halben Umdrehung reagiert hat: Die Leuchte blieb während der ersten halben Drehung dunkel. Die Litepanels ist zwar ordentlich verarbeitet, man sollte die Lampe aber aufgrund des Kunststoffgehäuses trotzdem nicht allzu ruppig behandeln.

Übrigens eignet sich die Litepanels MicroPro nicht nur für Videoaufnahmen, sondern auch für Fotos. Sie hat gegenüber einem Blitz gleich mehrere Vorteile: Die Auflösung ist gleichmäßiger, es entstehen keine „Roten Augen“ und man kann die Kamera optimal auf eine (dauerhafte) Lichtsituation einstellen.

Preis: Laut unverbindlicher Preisempfehlung kostet die Leuchte 499 Euro, im Handel bekommen Sie die Litepanles MicroPro für rund 455 Euro (Preisvergleich Litepanels MicroPro).

Quelle: PC-Welt

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