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Krusader 1.0

12.02.2002 | 11:53 Uhr |

Der Datei-Manager Krusader 1.0 für Linux ist nach längerer Entwicklungszeit verfügbar. Wie sein Vorbild Windows Commander unterstützt Krusader eine Zwei-Fenster-Ansicht. So lassen sich Dateien direkt von einem in ein anderes Verzeichnis kopieren oder verschieben.

Krusader ist ein gelungener Datei-Manager.

Der Datei-Manager Krusader 1.0 für Linux ist nach längerer Entwicklungszeit verfügbar. Die Installation der RPM-Version lief unter Suse 7.3 mit KDE problemlos.

Die Software erzeugt automatisch einen Eintrag in das K-Menü. Beim ersten Programmstart kann der Anwender die Grundeinstellungen des Programms vornehmen, die sich später noch ändern lassen. Wie sein Vorbild Windows Commander unterstützt Krusader eine Zwei-Fenster-Ansicht. So lassen sich Dateien direkt von einem in ein anderes Verzeichnis kopieren oder verschieben.

Operationen wie Umbenennen, Bearbeiten oder Löschen sind vorhanden. Alle gängigen Archive wie GZ, TAR oder RPM lassen sich direkt bearbeiten. Ebenso kann das zweite Fenster zur Vorschau dienen oder den Verzeichnisbaum darstellen. Werkzeuge zum Synchronisieren von Verzeichnissen und Vergleichen von Dateien sowie ein FTP-Client sind integriert.

Die Suchfunktion bietet umfangreiche Einstelloptionen. Das Programm ist bis auf die englische Online-Hilfe komplett auf Deutsch verfügbar. Nur kleinere Darstellungs- und Übersetzungsfehler trüben den positiven Eindruck.

Alternative: Auch der Midnight Commander (www.gnome.org/projects/mc) bietet eine Zweifenster-Ansicht, allerdings nur im Textmodus.

Hersteller/Anbieter

Shie Erlich und Rafi Yanai

Telefon

Weblink

Krusader.sourceforge.net

Bewertung

Betriebssystem

Linux

Preis

kostenlos

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