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Kopfhörer: AKG K530

20.02.2007 | 10:15 Uhr |

Wir haben den Kleinsten unter den Großen für Sie getestet.

Note 1,8 (gut)
Preis ca. 80 Euro ( aktuelle Preise )
web www.akg.com

Plus Guter Klang und Tragekomfort
Minus Räumliche Abbildung nicht optimal

KOPFHÖRER: Die billigste Möglichkeit, audiophilen Neigungen zu frönen, ist ein Kopfhörer. AKG bietet mit dem K 530 in halboffener Bauart einen sehr preiswerten Kopfhörer an, der von den AKG-Oberklasse-Hörern K 601 und K 701 abgeleitet ist. Für 80 Euro bekommen Sie den Hörer mit einem soliden Zuleitungskabel, an dessen Ende sich ein 3,5-Millimeter-Klinkenstecker befindet. Der Standardadapter bringt den Stecker auf 6,3 Millimeter. Die für einen großen Kopfhörer recht niedrige Impedanz (55 Ohm) ermöglicht auch den problemlosen Anschluss an die gängigen Audio-Ausgänge von PCs und Notebooks. Der Tragekomfort des K 530 ist hervorragend. Der mit 245 Gramm relativ leichte Kopfhörer balanciert sich per Spannband sehr gut aus, die Muscheln liegen gut am Kopf an. Die Polsterung könnte atmungsaktiver sein, ist aber auch so noch angenehm. Der Klang wirkt ausgesprochen präzise, was einigen Musikprogrammen zunächst eine ungewohnte Härte oder Direktheit verleihen kann. Darüber hinaus produziert der K 530 einen tollen Kickbass. Von Bassschwäche kann zwar keine Rede sein, aber die unterste Oktave ist etwas unterrepräsentiert. Die räumliche Darstellung könnte ebenfalls besser sein, und hier fällt am ehesten auf, dass Kopfhörer für den doppelten Preis (und mehr) noch mal deutlich zulegen können.

FAZIT: Der K 530 bietet eine Menge Hörvergnügen für den ausgesprochen attraktiven Preis von 80 Euro.

ALTERNATIVE: Der Beyerdynamic DT 440 kostet ein wenig mehr, lässt sich aber platzsparend zusammenlegen.

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