Konkurrenz fürs Macbook
Dell Studio XPS 16
Hohes Tempo dank schneller CPU und Festplatte
Die Rechenleistung des Dell XPS Studio 16 liegt auf hohem Niveau: Das Notebook erreichte im Benchmark Sysmark 2007 sehr gute 126 Punkte - nur einige Spiele-Notebooks mit höher getakteter Core-2-Duo-CPU oder einem Quad-Core-Prozessor liegen vor dem Dell-Laptop. Dell installierte auf unserem Testgerät die 64-Bit-Version von Vista Home Premium: Daher kann das Notebook den kompletten 4 GB großen Arbeitsspeicher nutzen, was ihm vor allem bei speicherintensiven Anwendungen wie Bild- und Videobearbeitung Tempovorteile bringt.
Die Festplatte in unserer Testkonfiguration war nur 250 GB groß, arbeitete allerdings mit schnellen 7200 Umdrehungen pro Minute. In der Praxis brachte das aber nichts - selbst bei Office-Programmen, die von einer schnellen Festplatte profitieren, konnte sich das Dell-Notebook im Test nicht besonders auszeichnen.
Klug konfiguriert hat Dell den Grafikchip: Die 3D-Leistung des Mitteklasse-Chips AMD Mobility Radeon HD3670 passt perfekt zur Displayauflösung von 1366 x 768 Bildpunkten. Selbst bei anspruchsvollen DirectX9-Spielen schaffte das Studio XPS 16 flüssige Bildraten - bei World in Conflict beispielsweise 35 Bilder pro Sekunde, bei F.E.A.R. mit aktivierter Kantenglättung immerhin noch 24 Bilder pro Sekunde. Für DirectX-10-Spiele ist er allerdings zu langsam.
16:9-Display mit kräftigen Farben
Das spiegelnde 16-Zoll-Display im 16:9-Seitenformat arbeitet mit weißer LED-Hintergrundbeleuchtung - das sorgt für hohe Helligkeit und sehr kräftige Farben, wobei besonders Grün und Blau ungewohnt kräftig wirken. Auch beim Kontrast heimste das Dell Studio XPS 16 Bestwerte ein. Ebenfalls positiv: Die Helligkeit lässt sich in feinen Stufen regeln und somit flexibel an unterschiedliche Lichtverhältnisse anpassen. Weniger gelungen war die Verteilung der Leuchtdichte: Auf der rechten Seite war das Display sichtbar dunkler als im Zentrum.
Das Dell-Notebook bietet drei Optionen zum Anschluss eines externen Monitors: Ein analoges Display lässt sich per VGA anstöpseln, digitale Bildschirme per HDMI oder Displayport - ein neuer Standard, den künftig immer mehr Monitore nutzen werden. Dafür bietet das Dell-Notebook aber auch nur drei USB-Ports statt der üblichen vier - einer davon ist als Kombi-Buchse mit e-SATA ausgeführt. Keine Einbußen gibt es bei der Netzwerk-Ausstattung: Das Studio XPS 16 bringt Gigabit-LAN, Draft-N-WLAN und Bluetooth mit.
Mit 2,96 Kilogramm Gewicht ist das Dell Studio XPS 16 etwas schwerer als die meisten 15,4-Zoll-Notebooks und somit für den mobilen Einsatz nur bedingt geeignet. Im Akkubetrieb hielt es knapp über drei Stunden durch.


