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Konica Minolta MC 2450

19.10.2005 | 13:30 Uhr |

Der Farblaserdrucker ist gut ausgestattet und empfiehlt sich, wenn es auf Farbgenauigkeit ankommt.

Ausstattung: Dieses Modell der Serie arbeitet im Halbtonverfahren und bietet neben vielen Schnittstellen, die Treiberemulationen für Postscript 3 und PCL 6. Außerdem lässt es sich sogar unter Linux einsetzen - das ist keine Selbstverständlichkeit.

Tempo: Das Drucken mit dem PCL-Treiber ging schneller als mit der Postscript-Variante. Verglichen mit dem Testfeld blieben die Werte insgesamt im mittleren Bereich.

Qualität: Kommt es auf Farbe an, überzeugten die Ergebnisse unter Postscript mit guter Deckung, feinen Graustufen sowie harmonischen Hauttönen. Die PCL-Drucke waren meist recht hell und weniger farbecht. Die Buchstabenschärfe konnte sich bis auf vereinzelte Tonerspritzer sehen lassen, wie die Aufnahme eines nur 4 Punkt kleinen Textteils zeigt (siehe Abbildung), die wir mit der Spezialkamera unserer Schwesterzeitschrift tecchannel aufnahmen.

Hinweis: Bei manchen Geräten funktioniert der Pictbridge-Anschluss nicht. Laut Hersteller soll ein Firmware-Update Abhilfe schaffen. Es lag allerdings zum Recherchezeitpunkt (letzter Versuch am 18. Oktober 2005) auf der Webseite noch nicht vor.

Fazit: Wenn es eher auf eine gute Ausstattung als auf unbedingtes Arbeitstempo ankommt, ergattert sich der Drucker Vorteile. Allerdings lässt sich der Hersteller die Vielseitigkeit auch gut bezahlen. Dafür sind die Unterhaltskosten akzeptabel.

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