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Canon Digital Ixus 200 IS im Test

02.02.2010 | 10:05 Uhr |

Das 5fach-Zoomobjektiv der Canon Digital Ixus 200 IS beginnt bei einer Brennweite von 24 Millimetern. Lesen Sie im Test, ob die kompakte Bauform der Digitalkamera zum Nachteil wird.

Die Canon Digital Ixus 200 IS richtet sich vor allem an Anwender, die Wert auf Design legen. Denn die 12-Megapixel-Kamera ist sehr kompakt, wartet jedoch mit einigen technischen Raffinessen auf.

Ausstattung: So dreht die Canon Digital Ixus 200 IS Videos mit 1280 x 720 Pixel und 30 Bildern pro Sekunde im 16:9-Format. Um die Clips auf einem HD-fähigen Fernseher auszugeben, besitzt die Kamera einen HDMI-Anschluss. Das 5fach-Zoomobjektiv liefert einen Brennweitenbereich von 24 bis 120 Millimeter, eignet sich also besonders für Weitwinkelaufnahmen, da es einen sehr breiten Bildausschnitt einfängt. Um auch bei längster Brennweite keine unscharfen Bilder zu erhalten, setzt die Canon Digital Ixus 200 IS einen optischen Bildstabilisator ein.

Handhabung: Sie bedienen die Canon Digital Ixus 200 IS über ein 3 Zoll großes Touchdisplay mit dem Seitenverhältnis 16:9. Alternativ lässt sich die Kamera auch komplett über Tasten beziehungsweise das Menürad steuern. Mit einem Schiebeschalter wechseln Sie zwischen dem Videomodus, der Motivautomatik und dem "manuellen" Modus, in dem Sie einige wenige Bildparameter ändern und Motivprogramme selbst wählen können.

Bildqualität: Bei mittlerer und langer Brennweite verlief die Auflösung der Canon Digital Ixus 200 IS zum Bildrand hin sehr gleichmäßig. Allerdings lagen die Messwerte um gut 10 Prozentpunkte auseinander. Zusammen mit der stark nachlassenden Auflösung im Weitwinkelbereich - hier verlor die Canon Digital Ixus 200 IS zum Bildrand hin um etwa 40 Prozentpunkte - ergab das einen befriedigenden Wirkungsgrad.

Das Rauschverhalten der Canon Digital Ixus 200 IS war überwiegend gut. Lediglich bei ISO 100 und 800 waren die Bildfehler etwas deutlicher zu sehen. Die Eingangsdynamik war sehr hoch. Somit kann die Kamera auch Motive mit starkem Kontrast ohne ausgebrannte Lichter und zugelaufene Schatten darstellen. Die Ausgangsdynamik war nicht ganz so gut - die Canon Digital Ixus 200 IS produziert also eine nur begrenzte Anzahl an Helligkeitsstufen zwischen den hellsten und dunkelsten Bildbereichen.

Fazit: Die Canon Digital Ixus 200 IS hatte Probleme bei der Auflösung, die bei kurzer und mittlerer Brennweite zu Unschärfen an den Bildrändern führen können. Dafür hielt sich das Bildrauschen im Rahmen. Das Touchdisplay bietet eine Alternative zur gewohnten Bedienung über Tasten.

Alternative: Für 35 Euro weniger gibt's die Canon Digital Ixus 960 IS , die einen höheren Wirkungsgrad und einen besseren Dynamikumfang produzierte. Lediglich beim Bildrauschen hatte die Canon Digital Ixus 200 IS die Nase wieder vorn.

Varianten:
Canon Digital Ixus 200 IS silberfarben
Canon Digital Ixus 200 IS braun
Canon Digital Ixus 200 IS violett
Canon Digital Ixus 200 IS blau

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