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Sony DSC-WX1 im Test

29.12.2009 | 11:40 Uhr |

Sony verbaut in der DSC-WX1 einen CMOS-Sensor mit 10 Megapixeln. Zudem setzt die äußerst kompakte Kamera ein 5fach-Zoom ein. Lesen Sie im Test, wie uns die Bildqualität gefiel.

Die Sony DSC-WX1 kommt im besonders edel aussehenden Metallgehäuse. Um die ansprechende Optik noch zu verstärken, ist die Kamera in den Luxusfarben Silber und Gold erhältlich. Wer's lieber klassisch mag, kann zur schwarzen Ausführung greifen.

Bildqualität: Bei kurzer und mittlerer Brennweite stellten wir eine fast identisch verlaufende Auflösung fest, was sehr gut ist. Da der Messwert im Telebereich jedoch um etwa 10 Prozentpunkte schlechter war, ergab das für die Sony DSC-WX1 einen nur befriedigenden Wirkungsgrad. Auch in punkto Bildrauschen enttäuschte uns die Kamera: Bei der niedrigsten Empfindlichkeitsstufe, ISO 160, erzielte die Sony DSC-WX1 ein mittelmäßiges Ergebnis. Schuld daran war die zu heftige Scharfzeichnung, die erst ab ISO 800 langsam nachließ.

Die Eingangsdynamik war dagegen sehr hoch. Somit stellt die Sony DSC-WX1 auch Motive mit stärkerem Kontrast ohne absaufende Schatten beziehungsweise ausbrennende Lichter dar. Die Ausgangsdynamik, die die Anzahl der Helligkeitsstufen zwischen den hellsten und dunkelsten Bildbereichen angibt, war nur ausreichend.

Handhabung: Mit 147 Gramm ist die Sony DSC-WX1 relativ leicht. Platz und damit Gewicht spart der Hersteller auch dadurch, dass die Kamera einen Memory Stick (Pro) Duo einsetzt und auf einen extra Sucher verzichtet. Die Menüstruktur gefiel uns gut, sie war auch für Anfänger leicht durchschaubar.

Ausstattung: Eine interessante Funktion der Sony DSC-WX1 ist der so genannte "Schwenkpanorama-Modus". Ist er aktiviert, macht die Kamera während eines Schwenks Serienaufnahmen und montiert sie automatisch zu einem Panoramabild. Außerdem verfügt die Sony DSC-WX1 über einen HD-Videomodus mit 1280 x 720 Pixeln und 30 Bildern pro Sekunde.

Fazit: Die Sony DSC-WX1 absolvierte unsere Bildqualitätstests mit einem im Schnitt befriedigenden Ergebnis. Besonders gut konnten wir jedoch die Eingangsdynamik bewerten. Auch die Bedienung der Kamera sowie ihr Design gefielen uns. Und die Ausstattung ist für ein Modell dieser Größe durchaus okay.

Alternative: Etwas besser ausgestattet, dabei aber für rund 25 Euro weniger zu haben, ist die Panasonic DMC-TZ7 . Sie erzielte auch in den Bildqualitätstests bessere Ergebnisse, war jedoch deutlich schwerer als die Sony DSC-WX1.

Varianten:
Sony DSC-WX1 schwarz
Sony DSC-WX1 silberfarben
Sony DSC-WX1 goldfarben

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