Vergleichstest: Die besten Tinten-Multifunktionsgeräte
Aktuelle Kombigeräte können nicht nur drucken, scannen, kopieren und eventuell faxen. Gerade die besten Multifunktionsgeräte bieten clevere Zusatzfunktionen, wie der Test belegt.
Ein Tinten-Multifunktionsgerät für zu Hause oder den Heimarbeitsplatz muss flexibel sein. Der Kombidrucker soll den Ausdruck von Internetseiten genauso erledigen wie den Scan für die Hausaufgaben oder die Kopie für die Steuererklärung. Und alles natürlich in Farbe. Doch bei den Grundfunktionen des Druckens, Scannens und Kopierens unterscheiden sich die Modelle kaum mehr. Zunehmend konzentrieren sich die Hersteller von Multifunktionsgeräten auf zusätzliche Fähigkeiten.
Zusätzliche Talente machen bei Multifunktionsgeräten den Unterschied
Canon etwa setzt auf den Druck von Standbildern aus HD-Videos. Die Programme im Lieferumfang des Multifunktionsgeräts wurden um die Funktion "Full HD Movie Print" erweitert. Der Film wird an der gewünschten Stelle gestoppt und das Standbild ausgedruckt. Was so einfach klingt, gelang im Test weniger komfortabel. Denn Canons Movie Print funktionierte nur bei Filmen, die mit herstellereigenen Kameras aufgenommen worden waren. Außerdem durfte das Video ausschließlich mit dem Programm Canon Zoombrowser EX ab der Version 6.5 abgespielt werden.
Bestenliste Multifunktionsgeräte Auch HP setzt auf Zusatzfunktionen und stattet viele aktuelle Kombidrucker mit "ePrint" aus. Mit dieser Funktion drucken die Multifunktioner ohne Treiber vom mobilen Gerät aus, etwa Smartphone, Netbook oder Tablet-PC. Damit das klappt, ist das Multifunktionsgerät per WLAN mit dem Internet verbunden und hat eine eigene E-Mail-Adresse, an die der Druckauftrag gesendet wird. Allerdings geht dieser nicht direkt dorthin, sondern in die "HP-Cloud". Dort wird er druckfähig umgewandelt. Im Test klappte das gut, so lange die WLAN-Verbindung stabil war. Andernfalls gab es keinen Ausdruck. Das im Internet abrufbare Auftragsprotokoll enthielt dann nichtssagende Fehlermeldungen wie "Nicht genug Daten".
Auch HP setzt auf Zusatzfunktionen und stattet viele aktuelle Kombidrucker mit "ePrint" aus. Mit dieser Funktion drucken die Multifunktioner ohne Treiber vom mobilen Gerät aus, etwa Smartphone, Netbook oder Tablet-PC. Damit das klappt, ist das Multifunktionsgerät per WLAN mit dem Internet verbunden und hat eine eigene E-Mail-Adresse, an die der Druckauftrag gesendet wird. Allerdings geht dieser nicht direkt dorthin, sondern in die "Cloud". Dort wird er druckfähig umgewandelt. Im Test klappte das gut, so lange die WLAN-Verbindung stabil war. Andernfalls gab es keinen Ausdruck. Das im Internet abrufbare Auftragsprotokoll enthielt dann nichtssagende Fehlermeldungen wie "Nicht genug Daten".
Was HP mit ePrint vormacht, bekommen Sie mittlerweile auch bei Multifunktionsgeräten von Epson oder Kodak. Dass das Drucken vom Mobilgerät auch im Büro Einzug hält, zeigt HP ganz aktuell mit dem Officejet Pro 8600. Das Multifunktiongerät ist auf den Büroalltag getrimmt, ohne auf die treiberlose Ansteuerung zu verzichten. Die Platzierung in der Top 10 der Tinten-Multifunktionsgeräte verdankt das Officejet-Modell neben einer runden Leistung im Drucken, Scannen und Kopieren auch Ausstattungsmerkmalen wie Touchscreen, Duplex-Einheit sowie Fax-Funktion.
Wichtig: Folgekosten für Tinte und Strom
Ein zentraler Punkt bei Multifunktionsgeräten sind die Seitenpreise. Hier kommt der Neuzugang HP Officejet Pro 8600 gut weg. Denn PC-WELT errechnete für das schwarzweiße Blatt 1,4 Cent, für die Farbseite 4,8 Cent - das ist in beiden Fällen günstig und eine starke Konkurrenz zu Farblaser-Drucktechnik. Zugrunde liegen hier Kartuschen mit hoher Reichweite.
Im Stromverbrauch gehen die Verbrauchswerte bei Multifunktionsgeräten zurück. Das ist lobenswert. Einen Ausschalter, der das Multifunktionsgerät komplett vom Stromnetz trennt, haben aber immer noch nicht alle Geräte. Wiederum kann hier das aktuelle HP-Modell als Beispiel dienen. Das Messgerät zeigte im Test noch 0,3 Watt an - ein unnötiger Energieverbrauch.
Fazit: Vielseitig und trotzdem bürotauglich
Wer heute ein Multifunktionsgerät sucht, das sowohl zu Hause als auch im kleinen Büro eine gute Figur macht, muss wenig Kompromisse machen. Es findet sich eine gute Auswahl an geeigneten Geräten, wie dieser Vergleichstest zeigt. Allerdings sind diese leistungsstarken Multifunktionsgeräte in der Anschaffung nicht ganz so günstig. In der Regel müssen Sie über 200 Euro in die Hand nehmen, um auch einen Alleskönner zu bekommen, der die alltägliche Belastung im Büro aushält. Mit der Zeit macht sich diese Investition jedoch dank moderater Verbrauchskosten bezahlt.
Auf den folgenden Seiten finden Sie kurze Zusammenfassungen zu den Multifunktionsgeräten, die es auf die ersten 10 Plätze der Tabelle geschafft haben. Mit einem Klick auf die Produktbezeichnung kommen Sie jeweils zu den ausführlichen Testberichten mit technischen Daten und Testergebnissen.
Lesen Sie auf der nächsten Seite:
Lesen Sie in diesem Beitrag
13.09.11
Lexmark als Preis-[B]Leistungs[/B]-Sieger .
Antwort schreiben
13.09.11
Antwort schreiben
13.09.11
4 Jahre und 11 Monate zu viel ... .
Antwort schreiben