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Kodak Z712 IS

03.07.2007 | 11:46 Uhr |

Wie der Name schon andeutet, kommt die Kodak Z712 IS mit einem optischen Bildstabilisator. Er sorgt dafür, dass Sie das 12fach-Zoom von Schneider-Kreuznach ohne Verwackler ausreizen können.

Bildqualität: Die Kodak Z712 IS erzeugte über den gesamten Brennweitenbereich eine nahezu gleichmäßig hohe Auflösung. Dies resultierte in einem ausgezeichneten Wirkungsgrad. Zwar war die Eingangsdynamik nur mittelmäßig, was bedeutet, die Kamera setzt relativ wenig Blendenstufen ein. Die Ausgangsdynamik, die die Anzahl der Helligkeitsstufen beschreibt, war jedoch ausgezeichnet. Die Z712 IS kommt also auch mit kontrastreicheren Motiven klar. Auffällig war der Randabfall bei kurzer und langer Brennweite: Hier verlor die Kandidatin um 0,6 respektive 0,7 Blenden zum Rand hin, was etwas viel ist. Bei ISO 100 stellten wir bereits deutliches Bildrauschen fest, was bei ISO 200 und 400 etwas nachließ. Dafür war der Wert bei ISO 800 und 1600 kritisch, bei ISO 64 am geringsten.

Ausstattung: Kodak stattet die Z712 IS mit einem Schneider-Kreuznach-Objektiv vom Typ Variogon aus. Außerdem macht das Gerät Videos im Mpeg-4-Format mit 640 x 480 Pixeln und 30 Bildern pro Sekunde. Blenden- und Zeitautomatik geben Einfluss auf die Belichtung. Scharfzeichnung und Farbsättigung lassen sich in je drei Stufen wählen.

Fazit: Die Kodak-Kamera enttäuschte uns zwar in punkto Bildrauschen. Sie schaffte jedoch eine hohe Auflösung und ließ sich super bedienen. Ihre Ausstattung überzeugte uns ebenfalls.

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