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Kodak Z650

19.12.2006 | 14:42 Uhr |

Die Bridge-Kamera war die einzige im Testfeld mit optischem Sucher. Leider gibt's für das 10fach-Zoom weder einen Stabilisator noch ein besonders lichtstarkes Objektiv (f2,8 im Weitwinkel).

Bildqualität: Bei der Z650 hatten wir lediglich am Bildrauschen etwas auszusetzen. War dieses bei ISO 100 noch annehmbar, fanden wir die Pixelfehler bei ISO 200 und 400 schon inakzeptabel. Die Auflösung ließ zum Bildrand hin in allen Messbereichen zwar etwas nach - es hielt sich aber noch in Grenzen. Ein- und Ausgangsdynamik, sprich die Anzahl der möglichen Blenden- und Helligkeitsstufen, waren beide hoch respektive sehr hoch, so dass die Kamera auch bei kontrastreicheren Motiven die Details gut wiedergibt.

Ausstattung: Die Kamera bietet dank ihres 10fach-Zoomobjektivs vom Typ Schneider-Kreuznach Variogon eine Brennweite von 38 bis 380 Millimetern. Wer seine Belichtungsparameter gerne manuell einstellt, wird sich über Blenden- und Zeitautomatik sowie einen komplett manuellen Modus freuen. Motivprogramme für die "Nummer Sicher" stehen jedoch auch zur Verfügung. Von den 32 MB interner Speicher lassen sich nur 27 MB für Bilder nutzen. Punktabzug gab's, da der Kamera lediglich Batterien beilagen.

Fazit: Die Kamera gefiel uns bis auf das zu starke Bildrauschen recht gut. Der Preis ist der Leistung gerade so angemessen.

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