Kodak V610

Dienstag den 09.05.2006 um 13:00 Uhr

von Verena Ottmann

Mit der V610 hat Kodak nach der V570 die zweite Kamera mit zwei Objektiven auf dem Markt. Doch statt eines Weitwinkel-Objektives besitzt die Kamera dieses Mal ein 10fach-Superzoom.
Testbericht

Besonderheiten: Wie auch schon die V570 besitzt auch diese Kamera zwei Linsen, die sich den Brennweitenbereich teilen. So ist die erste Linse für 38 bis 114 Millimeter zuständig, die andere kommt bei 130 bis 380 Millimeter zum Einsatz.
Bildqualität: Im Weitwinkel- und im Telebereich verlor die Kandidatin zum Bildrand hin etwas an Auflösung. Sie schaffte aber dennoch einen hohen Wirkungsgrad. Trotz mittelprächtiger Eingangs- war die Ausgangsdynamik ausgezeichnet, was für kontrastreiche Bilder sorgt. Die Helligkeit ließ jedoch in allen drei Messbereichen um 0,8 beziehungsweise 0,7 Blenden nach, was recht viel ist. Aufnahmen bei Tageslicht gelangen gut, wurden scharf und hatten leuchtenden Farben. Bei Kunstlicht arbeitete der automatische Weißabgleich beinahe tadellos. Die Bilder hatten den für Kodak typischen minimalen Rotstich.
Ausstattung: Die Kamera ist mit einer Bluetooth-Schnittstelle für den kabellosen Datentransfer ausgestattet. Farbsättigung, Scharfzeichnung, ISO, Weißabgleich und Belichtungsmessung lassen sich per Hand einstellen. Außerdem gibt's zahlreiche Motivprogramme.

Fazit: Eine hübsche Kamera, die jedoch bei der Bildqualität nicht das Nonplusultra ist. Dafür ist sie etwas zu teuer.

Dienstag den 09.05.2006 um 13:00 Uhr

von Verena Ottmann

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