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Kodak V570

09.05.2006 | 13:00 Uhr |

Kodak hat die V570 dieses Jahr auf der Fotomesse PMA als erste Kamera mit "Dual Lens"-Technik vorgestellt. Damit bietet die Kamera neben dem "normalen" Zoom auch ein Weitwinkelobjektiv.

Testbericht

Besonderheiten: Die Kamera arbeitet mit zwei Linsen. Eine kümmert sich um die 23-Millimeter-Brennweite, die andere greift ab 39 Millimeter.
Bildqualität: Bei 23 Millimetern Brennweite erzielte die Kamera eine sehr gleichmäßig hohe Auflösung. Allerdings verzeichnete sie dort extrem. Im Normal- und Telebereich ließ die Auflösung zum Rand hin teils sehr stark nach. Allerdings waren Ein- und Ausgangsdynamik hoch respektive sehr hoch, so dass Ihnen kontrastreiche Bilder gewiss sind. Rauschen fanden wir kaum, auch die Scharfzeichnung arbeitete problemlos. Abgesehen vom Kodak-typischen leichten Rotstich wurden die Kunstlichtbilder gut, und auch die Aufnahmen bei Tageslicht gefielen uns dank ihrer satten Farben sehr.
Ausstattung: Halbautomatiken gibt's zwar nicht. Dafür stehen verschiedene Motivprogramme, Weißabgleichsmodi, Optionen für die Belichtungsmessung, Einstellungen für Farbsättigung und zum Entfernen von roten Augen sowie eine Mpeg-4-Videofunktion zur Verfügung.

Fazit: Der Clou an dieser Kamera sind die zwei Linsen, die einen extremen Weitwinkelbereich abdecken. Leider hatte die Bildqualität kleinere Macken, und auch der Preis ist recht happig.

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