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Kodak C300

26.04.2006 | 17:11 Uhr |

Die Einsteigerkamera von Kodak war durch das Bedienkreuz auf der linken Gehäuseseite recht gewöhnungsbedürftig. Auch fanden wir das etwas klobige Plastikgehäuse nicht so schick.

Bildqualität: Die Fixfokus-Kamera schaffte im Schnitt eine hohe Auflösung. Allerdings fiel sie zur Bildmitte hin zuerst stark ab - was an niedrigster Stelle in einem mittelprächtigen Wirkungsgrad von 65 Prozent resultierte - und stieg danach wieder um fünf Prozent an. Trotz mittelmäßiger Eingangsdynamik erzielte die C300 eine sehr hohe Ausgangsdynamik, was dem Kontrast Ihrer Aufnahmen zugute kommt. Jedoch fanden wir trotz tadelloser Scharfzeichnung starkes Bildrauschen, und die Helligkeit fiel zum Bildrand hin um mittelprächtige 0,9 Blenden ab.

Ausstattung: Das Display ist mit 1,5 Zoll recht klein ausgefallen. Dafür besitzt die Kandidatin jedoch einen optischen Sucher. An Einstellmöglichkeiten gibt's lediglich das Motivprogramm "Nacht", eine Belichtungskorrektur +2 EV bis -1 EV, zwei Farbmodi (Schwarzweiß und Sepia), ein Selbstauslöser und eine Videofunktion. Außerdem lässt sich die Bildqualität in drei Stufen anpassen.

Fazit: Kodaks Einstigermodell kann in punkto Einstelloptionen nicht mit der Konkurrenz mithalten. Sie gefiel uns aber aufgrund des schönen Bedienmenüs und der vergleichsweise guten Bildqualität. Punktabzug gab's für die fehlende Tasche und den nicht vorhandenen TV-Anschluss.

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