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Fujifilm Finepix Z30

21.08.2009 | 16:12 Uhr |

Das Auffälligste an der Fujifilm Finepix Z30 ist ihr Design: Denn die schicke Digitalkamera kommt in fünf metallischen Farben. Im Test schnitt sie unterdurchschnittlich ab.

Fujifilm bringt mit der Finepix Z30 Farbe in die Fotowelt. Die kleine kompakte Digitalkamera ist in fünf knalligen Farben erhältlich und hat dank der beiden übersichtlichen Knopfleisten rechts vom Display ein sehr aufgeräumtes Rückteil.

Handhabung: Die Fujifilm Finepix Z30 ist die ideale Digitalkamera für unterwegs, da sie sehr kompakt und leicht ist - das Fliegengewicht wiegt lediglich 135 Gramm inklusive Akku und Speicherkarte. Ihr Objektiv ist durch einen Schiebeverschluss geschützt, der zugleich als An- und Ausschalter dient. Sie navigieren durchs Menü mittels gummierter Softtasten, die nicht immer sofort reagierten. Auch ist die Doppelbelegung der Tasten für Papierkorb, Blitz, Selbstauslöser und Makromodus - sie werden im Menü zu den Navigationstasten - etwas verwirrend.

Besonders gut gefallen hat uns das 2,7-Zoll-Display der Fujifilm Finepix Z30, das den Bildinhalt sehr klar und scharf wiedergibt. Weniger positiv mussten wir jedoch das Stativgewinde beurteilen. Es sitzt ganz links außen an der Gehäuseunterseite, wodurch die Kamera trotz sorgfältiger Montage am Stativ wackelt.

Ausstattung: Die Fujifilm Finepix Z30 hat keine technischen Besonderheiten zu bieten - hier legt der Hersteller eindeutig mehr Wert auf's Design. Daher bietet die Digitalkamera neben der Vollautomatik nur einen Modus "M", in dem sich einzelne Bildparameter wie der Weißabgleich oder die Lichtempfindlichkeit manuell anpassen lassen. Auch die Belichtungskorrektur ist nur im M-Modus nutzbar.

Bildqualität: In Sachen Bildrauschen schnitt die Fujifilm Finepix Z30 eher schlecht ab. Bereits bei ISO 64 war der Messwert nur befriedigend und wurde mit steigender Empfindlichkeit schließlich kritisch. Auch der Wirkungsgrad konnte uns nicht überzeugen. Zwar verlief die Auflösung bei mittlerer und langer Brennweite sehr gleichmäßig. Die Testergebnisse waren jedoch viel zu niedrig für diese Megapixelklasse. Hinzu kommt, dass die Auflösung im Weitwinkelbereich zum Bildrand hin deutlich nachließ. Einzig die Eingangsdynamik war sehr hoch, was bedeutet, dass die Digitalkamera auch Motive mit starkem Kontrast darstellen kann, ohne dass Lichter und Schatten absaufen.

Fazit: So schön wir die Fujifilm Finepix Z30 optisch auch fanden - so sehr enttäuschte sie uns hinsichtlich ihrer Bildqualität. Die Auflösung war viel zu niedrig, das Bildrauschen bereits bei schwacher Empfindlichkeit zu heftig, und die Ausgangsdynamik nur befriedigend. Dafür sind selbst 160 Euro zu viel.

Alternativen: Die Casio Exilim EX-Z300 kostet zwar minimal mehr als die Fujifilm Finepix Z30. Ihre Bildqualität war dafür um Längen besser und auch hinsichtlich der Ausstattung hatte die Casio-Digitalkamera die Nase vorne. Dafür ist sie nicht ganz so schick.

Varianten:
Fujifilm Finepix Z30 schwarz
Fujifilm Finepix Z30 pink
Fujifilm Finepix Z30 orange
Fujifilm Finepix Z30 violett
Fujifilm Finepix Z30 weiß

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