1309937

Digitalkamera Kodak M341 im Test

31.08.2009 | 13:32 Uhr |

Die Kodak M341 ist eine sehr schicke Digitalkamera für Einsteiger. Im Test zeigte das 12-Megapixel-Modell jedoch, dass das Äußere nicht mit den inneren Werten mithalten kann.

Testbericht zur Digitalkamera M341 von Kodak

In einem schicken dunkelroten Gehäuse, dessen Farbe auf den klangvollen Namen "Orchidee" hört, fand die Kodak M341 in unser Testcenter. Die Digitalkamera ist sehr kompakt und fühlt sich wertig an. Auch die Gehäuserückseite mit den Bedienknöpfen gefiel uns gut.

Handhabung: Bei unserem Testgerät ließ sich die SD-Karte nicht wie üblich durch kurzes Hineindrücken aus dem Slot entfernen. Wir mussten zuerst den Akku herausnehmen und die Karte mit dem Fingernagel herausziehen. Die Kodak M341 löste schnell aus. Dafür dauerte die Bildvorschau zu lange (etwa 5 Sekunden) und lässt sich weder verkürzen noch abschalten. Um nach einem Bild weiter zu fotografieren, müssen Sie also entweder die fünf Sekunden Vorschau abwarten. Oder Sie schalten durch kurzes Antippen des Auslösers, der Zoomtaste oder des Bedienkreuzes wieder in den Aufnahmemodus.

Ausstattung: Die Kodak M341 verfügt über einen Panoramamodus, den Sie über das Moduswählrad aktivieren. Auf die gleiche Weise schalten Sie auch den digitalen Bildstabilisator zu, der über die Erhöhung der Lichtempfindlichkeit arbeitet. Die Bildschärfe lässt sich in drei Stufen anpassen, und auch der Farbmodus ist frei wählbar. Somit können Sie mit der Digitalkamera Schwarzweiß- oder Sepia-Aufnahmen anfertigen oder die Farben eines Bildes verstärken beziehungsweise abschwächen.

Bildqualität: Die Kodak M341 erzielte einen nur mangelhaften Wirkungsgrad. Da die Auflösung über den gesamten Brennweitenbereich zum Bildrand hin steil abfiel, kam die Digitalkamera nur auf 46,1 Prozent, was für eine 12-Megapixel-Modell viel zu wenig ist. Gute Geräte schaffen hier etwa 70 Prozent.

Dafür war der Dynamikumfang sehr gut, was bedeutet, dass die Kamera auch kontrastreichere Motive wiedergibt, ohne dass Lichter und Schatten ausbrennen. Zudem produziert die Kodak M341 zwischen den hellsten und den dunkelsten Bildbereichen viele Helligkeitsstufen. In Sachen Bildrauschen ermittelten wir gute bis befriedigende Ergebnisse.

Fazit: Die Kodak M341 zeigte zwar, dass sie sich hinsichtlich Rauschverhalten und Dynamikumfang nicht hinter ihren teureren Kolleginnen verstecken braucht. Für ihre sehr niedrige Auflösung gabs jedoch Punktabzug, und auch die Handhabung ist zum Teil optimierbar.

Alternativen: Die Kodak M1093 IS kostet nur minimal mehr als die M341 aus gleichem Hause. Doch ihre Bildqualität, vor allem die Auflösung, war deutlich besser. Kleiner Nachteil der M1093 IS gegenüber der M341: Ihr Gehäuse ist nicht so hübsch.

Varianten:
Kodak M341 weiß
Kodak M341 schwarz
Kodak M341 silberfarben
Kodak M341 orchidee (dunkelrosa)

0 Kommentare zu diesem Artikel
1309937