Kindersicherung
Globrob Kinderschutz
+ Globrob setzt auf die Benutzerverwaltung von Windows auf.
+ In der Kontenverwaltung können Eltern bestehende Windows-Benutzerkonten in Globrob übernehmen, schützen und individuell einstellen.
+ Dank vorgefertigter White- und Blacklisten schützt Globrob sofort nach Einrichten von Eltern- und Kinder-Konto vor ungewünschten Inhalten.
+ Die Whitelist ist selbstlernend. Von einer geprüften Kinderseite aus, erreicht man alle darauf verlinkten Seiten. Alle so angesurften Seiten werden automatisch in die Whitelist übernommen. Das spart den Eltern Tipp-Arbeit.
+ Globrob verhindert den Zugriff auf angesteckte USB-Sticks, CDs, DVDs und andere Datenträger. Das verhindert das Einbringen unerwünschter Software und Medien-Dateien.
+ Eltern können die Ausführung von installierten Programmen einzeln erlauben oder verbieten.
- Die Voreinstellungen für Computer- und Internet-Nutzung sind nicht immer sinnvoll. Kinder bis sechs Jahre sollen laut Globrob maximal eine halbe Stunde täglich vor dem Rechner verbringen. Ältere Kinder bis neun Jahre höchsten 45, Zehn- bis Zwölfjährige dann 60 Minuten. Ab dem dreizehnten Lebensjahr erlaubt die Software täglich fast ununterbrochenen Zugang.
- Das Surfen über Whitelist ist älteren Kindern ab dem zehnten, spätestens dem zwölften Lebensjahr kaum noch zu vermitteln. Im Test gab es diesbezüglich heftige Diskussionen mit den Probanden.
+ Eingabeaufforderung, Windows-Explorer und Task-Manager sind standardmäßig ebenso deaktiviert wie die Systemsteuerung. Das Umgehen der Kindersicherung mit Windows-Bordmitteln ist daher nicht möglich.
- Die Software akzeptiert jedes Passwort aus mindestens vier Zeichen, es können auch vier gleiche Buchstaben oder Zahlen sein. Das ist nicht sicher genug.
- Das standardmäßig eingerichtete Konto „Administrator“ wird von Globrob nicht berücksichtigt und somit auch nicht geschützt.
- Eltern müssen Sorge tragen, dass das Gastkonto deaktiviert bleibt. Dieses wird von Globrob weder überwacht noch geschützt.
- Falls Eltern den Rechner unbeaufsichtigt lassen, solange sie angemeldet sind, können Kinder via Systemsteuerung Kontoberechtigungen der Kinder-Konten ändern oder gleich neue und damit ungeschützte Administrator-Konten anlegen. Damit wird der Schutz teilweise oder komplett ausgehebelt.
- Ändert man in der Benutzerkontensteuerung die Einstellung von überwachten Konten, dann kommt Globrob aus dem Tritt und lässt fast keine Einstellungen mehr zu. Im Test musste dann neu installiert werden.
- Globrob bremste die Surfgeschwindigkeit im Test merklich.
Bedienung und Dokumentation
+ Die Bedienoberfläche ist logisch aufgebaut.
- Die Farbwahl ist teils etwas unglücklich, viele Schaltflächen wirken „ausgegraut“, obwohl sie zugänglich sind.
- Umgehend nach der Installation sperrt Globrob den gesamten Internet-Verkehr über die vorhandenen Browser so lange bis die Software konfiguriert ist – das kann Benutzer verwirren.
keine
Ausstattung und Funktionen (40 %): Note 1,80
Leistung und Zuverlässigkeit (40 %): Note 2,10
Bedienung und Dokumentation (20 %): Note 2,20
| Anbieter: | Globrob |
|---|---|
| Weblink: | www.globrob.de |
| Preis: | ca. 20 Euro pro Jahr |
| Betriebssysteme: | Windows XP, Vista, 7 |
| Plattenplatz: | 10 MB |


