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Kindersicherung 2006

Kindersicherung 2006 bietet jede Menge Möglichkeiten, die PC-Nutzung für Kinder zu regeln - bis hin zur Überwachung von deren Aktivitäten per Mail.

Nach einer einfachen Installation muss ein Passwort gewählt werden mit dem Hinweis darauf, dass es kein leicht zu erratendes sein soll. Das Programm akzeptiert dann aber jegliche Zeichenfolge aus mindestens vier Zeichen – es kann sich auch um vier gleiche Zeichen handeln. Hier sollten die Vorgaben strenger sein.

Eltern können mit dieser Software das Surf- und PC-Nutzungs-Verhalten ihrer Kinder sehr genau reglementieren und überwachen. Vorteil: Kindersicherung 2006 funktioniert auch mit Windows 95 und 98. Die Einstellmöglichkeiten des Programms sind vielfältig. Daher ist für die erste Konfiguration der gut gemachte Assistent zu empfehlen. Dieser legt – je nach eingestellter Sicherheitsstufe – gleich die Möglichkeiten zur Umgehung der Software lahm, deaktiviert beispielsweise den Aufruf des Task-Managers oder lässt eine Änderung der Systemzeit nicht mehr zu. Im Test funktionierte bei höchster Sicherheitsstufe der Real Player 8 nicht mehr. Die Feineinstellung kann für jeden Benutzer dann noch manuell angepasst werden. Zeitlimits für die PC- und Internet-Nutzung lassen sich per Tag, Woche oder Monat festlegen. Sinnvoll ist eine Beschränkung pro Wochentag. So können Kinder beispielsweise am Wochenende länger surfen als unter der Woche. Das Festlegen von Sperrzeiten für den PC oder fürs Internet – etwa in den Abendstunden - rundet die Kontrolle ab.

Durch TANs (ähnlich wie beim Online-Banking) kann die Nutzungsdauer verlängert werden. So können großzügige Eltern ihren Kindern auch telefonisch mittels einer vorher angelegten TAN eine Freude bereiten. Im Test schoss Kindersicherung 2006 manchmal übers Ziel hinaus und fuhr den PC trotz eingestellter Verlängerung herunter. Gut: Bei laufendem Bildschirmschoner schaltet sich der Zeitzähler ab. Unerwünschte Inhalte im Internet werden auf Wunsch anhand editierbarer Stichwortlisten und Filter unterdrückt. Im Test waren Schmuddelseiten dann nur noch für Sekundenbruchteile sichtbar. Zudem lassen sich Anwendungen und Verzeichnisse für einzelne Benutzer sperren, Laufwerke können komplett versteckt werden. Programme können dazu noch zeitlich begrenzt werden. Eine zentrale Datenbank erleichtert die Verwaltung mehrerer Nutzer, Einstellungen lassen sich kopieren. Eltern, denen das noch nicht reicht, können sich in regelmäßigen Abständen per Mail darüber informieren lassen, wer gerade was am Rechner macht.

Fazit: Das Programm ist einfach zu bedienen und schwer auszuhebeln. Sind alle Einstellungen getroffen, kann man Kinder auch unbeaufsichtigt vor dem PC spielen, lernen und surfen lassen.

Alternative: Das Programm Wintimer Kindersicherung ( www.tss-productions.de ) bietet einen ähnlichen Funktionsumfang, aber nicht so viele Einstellmöglichkeiten.

BEWERTUNG

Leistung (50%): Note 1,5
Bedienung (35%): Note 1,5
Dokumentation (5%): Note 2,0
Installation/De-Installation (5%): Note 3,5
Systemanforderungen (5%): Note 1,0

GESAMTNOTE: 1,6

Anbieter:

Salfeld

Weblink:

www.salfeld.de

Preis:

30 Euro (Download)

Betriebssysteme:

Windows 95/98/ME, NT, 2000, XP

Plattenplatz:

knapp 9 MB

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