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Samsung S3030 Tobi

Ein Menü mit Comicfigürchen, eingebaute SOS-Funktionen und die Geräterückseite zum Anmalen und sollen das S3030 Tobi zum kindgerechten Handy machen. Ob das gelungen ist, verrät der Test.

Der Beiname Tobi sagt es bereits deutlich: Zielgruppe des Einsteigerhandys Samsung SGH-S3030 sind Kinder um die 8-10 Jahre. Ergo ist es nur logisch, dass das S3030 vom üblichen schwarzen oder silbernen Gehäuse abweicht, und in knalligem metallicblau oder -rosa zu haben ist. Doch damit nicht genug: Jedes Kind hat die Möglichkeit, sein Handy individuell aufzuhübschen: In die rückseitige Plastikabdeckung kann das Kind ein bemaltes oder bedrucktes Stück Papier einlegen und damit seinem Handy eine ganz persönliche Note verleihen. Im Lieferumfang sind bereits drei austauschbare Designs enthalten. Wer selbst malen will: Samsung hat eine eigene Webseite für das Tobi entwickelt: tobi.samsungmobile.com. Dort können sich Kinder aus vorgegebenen Formen und Farben ein passendes Bild zusammenstellen und ausdrucken. Das geht so leicht, dass sogar Oma und Opa verstehen, was sie tun müssen und den Kleinen beim Designen helfen können.

Kinderleicht zu verstehen ist auch die Menüführung des S3030. Zudem ist sie kindgerecht mit witzigen Comicfigürchen aufgepeppt. Ein Manko bleibt jedoch bestehen: Die Bezeichnungen der einzelnen Menü-Unterpunkte sind teilweise so lang, dass sie nicht in eine Zeile passen. Samsung hat sich damit beholfen, die Namen als Laufschrift anzuzeigen. Für die Übersichtlichkeit auf einen Blick ist diese Lösung jedoch nicht befriedigend. Um den Inhalt eines Menüs zu erfassen, muss der Nutzer nämlich warten, bis die Laufschrift gemächlich durchgelaufen ist. Doch Geduld ist ja bekanntlich nicht gerade eine Kinderstärke.

Außerdem hat Samsung eine kleine Navigationsfalle eingebaut: Ein Druck auf die Mitte der zentralen 5-Wege-Steuertaste führt den Nutzer nicht wie bei den meisten Handys ins Hauptmenü, sondern ins mobile Internet. Und das verursacht ungewollt Kosten. Die eigentliche Menütaste findet sich links unter dem Display.

Insgesamt ist das Menü recht umfangreich. Für ein Kinderhandy bietet das S3030 also eine ganze Menge Funktionen.

SOS
Handys in Kinderhand sorgen immer wieder für Diskussionen. Um Eltern die Angst zu nehmen, hat Samsung auf dem Tobi entsprechende Sicherheitsfunktionen aufgespielt: SOS Call, SOS Message und Fake Call. Unter „Einstellungen/ Notrufeinstellungen“ können Eltern bis zu fünf Nummern von Personen abspeichern, die im Notfall verständigt werden sollen. Kommt es tatsächlich zu einer kritischen Situation, kann das Kind per SMS-Knopf am rechten Gehäuserand einen Notanruf starten. Drückt das Kind vier Mal auf die Lautstärketaste, wird automatisch ein SOS-Anruf abgesetzt und zugleich eine SOS-SMS verschickt. Ruft der Empfänger zurück, wird das Handy zum Babyfon und überträgt Geräusche oder Worte aus der Umgebung, in der sich das Handy befindet. Allerdings nur für den ersten Anrufer. Die anderen werden auf die Mailbox umgeleitet. Das Fake Call Programm sorgt für zuvor programmierte Anrufe zu einem bestimmten Zeitpunkt auf dem eigenen Handy. Mit diesen drei Sicherheitsfunktionen wird zumindest die gefühlte Sicherheit für Kind und Eltern deutlich erhöht.

Auf der nächsten Seite erfahren Sie mehr zur Ausstattung des Samsung S3030 Tobi.

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