25.08.2006, 09:00

Bernd Reder

Kaufberatung: Navigationssysteme

Die Palette an Navigationssystemen reicht von der fest eingebauten Speziallösung des Autohändlers bis zum Allrounder-Handy. Digital.World hat verschiedene Systeme für Sie getestet.
Bis vor wenigen Jahren waren der Shell-Atlas und der Stadtplan das Maß aller Dinge, wenn es darum ging, den rechten Weg zu finden. Doch mittlerweile geht es auch ohne Karte auf dem Beifahrersitz und hektische Routensuche an der roten Ampel. Systeme, die das Global Positioning System (GPS) zur Standortsuche nutzen, sind bereits für wenige Hundert Euro zu haben.
KLASSIKER: FEST INSTALLIERTE NAVIS: Wer sich möglichst wenig Mühe machen will, greift zum Zubehörkatalog des Autolieferanten und bestellt gleich mit dem Fahrzeug ein Navigationssystem mit. Das ist in das Cockpit integriert und erspart Ihnen so die störenden Kabel, etwa zwischen Navi und Zigarettenanzünder, die separate Halterung und die GPS-Maus auf dem Armaturenbrett.
Außerdem sind fest installierte Navis häufig mit Klimaanlage, Bordcomputer und Audiosystem abgestimmt und lassen sich mithilfe derselben Bedienelemente komfortabel steuern. Da die Sprachausgabe über die integrierten Lautsprecher erfolgt, sind die Ansagen besser zu verstehen als bei Personal Digital Assistants (PDAs) oder nachgerüsteten Stand-alone-Systemen, die mit eigenen Minilautsprechern auskommen müssen.
Zudem sind fest installierte Navigationssysteme mit Tachometer sowie Lenkung gekoppelt und verfügen über einen elektronischen Kompass (Gyroskop). Dadurch bleiben sie auch dann in der Spur, wenn kein GPS-Empfang möglich ist, etwa in einem Tunnel oder in engen Häuserschluchten. Der Benutzer kann also bereits in der Tiefgarage das Ziel einstellen. Nachträglich montierte Geräte lassen das dagegen erst dann zu, wenn sie ein GPS-Signal empfangen. Die Displays der Festeinbausysteme haben in der Regel eine gute Qualität und sind so in das Armaturenbrett integriert, dass sie sich auch bei schwierigen Lichtverhältnissen gut ablesen lassen.
Das Traffic-Message-Channel-System (TMC), das vor Staus warnt und Alternativrouten anbietet, gehört zur Grundausstattung. Doch fest installierte Systeme haben auch Nachteile. Zum einen kosten sie eine Stange Geld, zum anderen ist die Auswahl, die die Zubehörkataloge bieten, spärlich. Häufig gibt’s nur ein oder zwei einfach gestrickte Systeme für etwa 1200 bis 1500 sowie ein Topmodell für über 2000 Euro mit Farbdisplay und DVD-Videospieler. Beim Opel Astra kostet das preiswerteste Navigationssystem beispielsweise knapp 1700, beim Toyota Corolla rund 1400 und beim BMW 318D Touring rund 2250 Euro.
Lesen Sie auf der nächsten Seite:
Vorherige Seite
Seite 1 von 13
Diskutieren Sie mit anderen Lesern über dieses Thema:
Windows 8: Alle Informationen
Windows 8
Alle Details

Alle Informationen und Updates zum neuen Betriebssystem Windows 8 von Microsoft. mehr

- Anzeige -
PC-WELT Specials
- Anzeige -
Angebote für PC-WELT-Leser
PC-WELT Onlinevideothek

PC-WELT Onlinevideothek
Keine Abogebühren oder unnötige Vertragsbindungen. Filme und Games bequem von zu Hause aus leihen.

Tarifrechner
Der PC-WELT Preisvergleich für Strom, Gas und DSL. Hier können Sie Tarife vergleichen und bequem viel Geld sparen.

PC-WELT Sparberater
Das Addon unterstützt Sie beim Geld sparen, indem es die besten Angebote automatisch während des Surfens sucht.

- Anzeige -
Marktplatz
Amazon

Reduzierungen bis zu 70%
Entdecken Sie die riesige Auswahl an Angeboten aus dem gesamten Sortiment von Amazon. > mehr

Surface Pro

Surface Pro ist da!
Entdecken Sie jetzt das erste Tablet, dass Ihnen die volle Stärke eines PC für unterwegs bietet. > mehr

1251008
Content Management by InterRed