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Jenoptik JD C 5.0 SL

16.05.2006 | 13:00 Uhr |

Die Bedienung über den Mini-Joystick gefiel uns nicht so gut, da wir ihn etwas schlecht zugänglich fanden. Immerhin reagierte der Stick bei der Navigation stets aufs erste Mal drücken.

Testbericht

Bildqualität: In Sachen Auflösung bekleckerte sich die Kandidatin nicht gerade mit Ruhm - ihr Wirkungsgrad ist mit 43,5 Prozent viel zu niedrig, was man auch in unseren Testbildern sah. Die Aufnahmen wurden nur mit sehr viel Licht scharf, wobei auch der Blitz nicht helfen konnte. Er überstrahlte so stark, dass weiße Flächen komplett absoffen. Aber auch von den Farben her konnte die Jenoptik-Kamera nicht überzeugen. Die Kunstlichtbilder mit Auto-Weißabgleich wurden deutlich grün- und gelbstichig, aber nicht scharf. Immerhin fanden wir nur wenig Rauschen. Dafür ließ die Helligkeit zum Bildrand um 1,1 Blenden nach, was zuviel ist. Die Ausgangsdynamik war zwar sehr hoch, die Eingangsdynamik jedoch praktisch nicht vorhanden.
Ausstattung: An Motivprogrammen stehen lediglich "Makro" und Landschaft" zur Verfügung. Ansonsten gibt's vier Weißabgleichsmodi, eine Belichtungskorrektur und eine Videofunktion, die im Mpeg-4-Format arbeitet.

Fazit: Selbst für ihren geringen Preis ist die Bildqualität der Kamera zu schlecht. Immerhin ist sie schön klein und besitzt ein gut strukturiertes Bedienmenü.

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