Sicherheits-Software
Internet-Sicherheitspakete senden Daten ins Netz
Oft ist dabei allerdings kaum ersichtlich, welche Daten die Software übermittelt. Sie müssen also dem Hersteller blind vertrauen. Eine Ausnahme macht hier der Testsieger Norton Internet Security 2010. Das Programm zeigt alle Daten an, die es an den Hersteller gesendet hat (unter „Verlauf, Ansicht, Norton Community Watch“).
Die so gewonnenen Infos stellen die Software-Hersteller in eine Datenbank auf ihren Internetseiten. Die Sicherheitspakete auf den Anwender-PCs können darauf zugreifen und nachsehen, ob Informationen über verdächtige Dateien vorliegen.
Die meisten Internet-Sicherheitspakete sind im Handel deutlich günstiger als beim Online-Shop der Hersteller. So lässt sich Hersteller Symantec Norton Internet Security mit dem empfohlenen Verkaufspreis von 40 Euro bezahlen. Im Internet gibt’s das Programm aber schon für 22 Euro inklusive Versandgebühr. Es lohnt sich also, bei einem Schnäppchenpreis zuzuschlagen. Für den Kaufpreis gibt es allerdings nur für ein Jahr aktuellen Schutz. Danach wird das Programm nicht mehr automatisch mit Aktualisierungen versorgt und ist somit als Bollwerk gegen neue Viren schnell nutzlos.
Aus allen Programmen heraus können Sie direkt online den Shop des Herstellers besuchen, um ein weiteres Jahr Schutz zu kaufen. Doch müssen Sie dann den Listenpreis des Herstellers zahlen.
Oft es billiger, zur Verlängerung des Abos das Programm preiswert neu im Handel zu erwerben. Mit dessen Seriennummer betreiben Sie das bereits installierte Programm ein weiteres Jahr. Das funktioniert auch, wenn Sie die neue Version bereits ein paar Wochen oder gar Monate zuvor gekauft haben, etwa weil es gerade ein günstiges Angebot gab. Denn entscheidend ist nicht das Kaufdatum, sondern der Tag, an dem Sie das Programm mit der Seriennummer aktivieren.


