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Pearl VR-Radio im Test

02.12.2008 | 13:39 Uhr |

Mit dem VR-Radio kommen Sie in den Hörgenuss von tausenden kostenlosen Radiostationen. Wie sich das multifunktionale Internet-Radio im Praxistest schlug, lesen Sie in unserem Testbericht.

Mit dem VR-Radio von Pearl können Musikfreunde ihre HiFi-Anlage für den Empfang von Internet-Radiosendern und Podcasts fit machen. Hierzu wird das Gerät mit einem Verstärker verbunden. Die Übertragung der Songs erfolgt drahtlos per Wireless LAN. Ein 5,8 x 3,3 cm großes, 4-zeiliges Display zeigt das Menü oder Statusinformationen an. Dank der blauen Hintergrundbeleuchtung ist die weiße Schrift der Menüpunkte auch bei heller Umgebung gut zu erkennen. Gesteuert wird das VR-Radio ausschließlich per Infrarot-Fernbedienung. Ärgerlich, dass im Lieferumfang keine passende Knopfzelle enthalten war.

Handhabung: Nach dem Einstecken ist das VR-Radio in 16 Sekunden betriebsbereit. Angenehm: Die Menüs sind kurz und übersichtlich. Trotz englischer Sprache erklären sind die Menüpunkte von selbst. Als erster Schritt steht das Einrichten der drahtlosen Netzwerkverbindung auf dem Plan. Offene Netzwerke mit aktiviertem DHCP-Server lassen sich bequem erkennen und einrichten. Für abgesicherte Netzwerke oder bei deaktivierter IP-Vergabe steht ein Assistent parat, der die notwendigen Parameter abfragt. Auch manuelle Einstellungen sind möglich. Anschließend folgt die Stationswahl. Hierzu stehen nach Genres und Land sortierte Senderlisten parat. Sogar an eine Suchfunktion hat der Hersteller gedacht. Lieblingssender lassen sich separat als Favoriten abspeichern.

Ausstattung: Neben der Funktion als Internet-Radio lässt sich das VR-Radio auch als Musik-Player nutzen. Zwar besitzt das Gerät keinen internen Speicher, aber dafür kann es MP3-Songs aus freigegebenen Ordnern und gesharten Laufwerke innerhalb des WLANs abspielen. Eine Alarm- und Sleep-Funktion runden das Spektrum ab. Praktisch: Neue Software-Updates lassen sich bequem aus dem Internet einspielen. Die Adaption an die Musikanlage erfolgt über die rückseitigen Chinch-Ausgänge. Im Paket sind eine Fernbedienung, ein Netzteil und eine gedruckte Anleitung enthalten.

Fazit: Pearl bietet das VR-Radio (Bestell-Nr. PX-4250) für rund 80 Euro an – ein fairer Preis. Allerdings unverständlich, dass die zur Steuerung nötige Fernbedienung ohne Batterie ausgeliefert wird. Dieses Manko machen jedoch die kinderleichte Konfiguration und die benutzerfreundliche Menüführung wieder wett.

Alternative: Das ebenfalls bei Pearl unter der Bestell-Nr. PX-1124 erhältliche Internet-Radio bietet für 20 Euro mehr einen integrierten Lautsprecher und eine Host-fähige USB-Buchse zur direkten Musikwiedergabe von einem USB-Stick.

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