Fast jede Software baut nicht auf den Standard Mac OS X Auswahl- und Interfaceelementen auf. Stattdessen sind die Optionen scheinbar willkürlich und inkonsistent über den Bildschirm verteilt. Die Menüs sind teilweise zweckentfremdet was zu wirklich erstaunlichen Auswahlmöglichkeiten und Wiederherstellungsoptionen führt.
Beispielsweise streut Mozy teile seiner Funktionen über verschiedene unabhängig übereinanderliegende Fenster und Programme. Auch wichtige Befehle für die Datenauswahl und -wiederherstellung sind davon nicht ausgenommen und ein System Einstellungsfenster wurde zum Starten eingebaut. SpiderOaks farbige Gestaltung sieht ebenfalls typischen Mac Apps nicht ähnlich.
Bei iDrive gibt es ein Menü mit dem Namen Backup-Restore mit den Untermenüs Backup und Restore. Beim Anklicken von Buttons im Hauptfenster ändert sich teilweise die Interfacedarstellung oder Informationsfenster ohne Auswahlmöglichkeit erscheinen. Jungle Disk, das die meisten Feineinstellungen ermöglicht, enthält verständliche Erklärungen. Jedoch ist das Design sehr gewöhnungsbedürftig.
Zwar schauen wir bei Programmen nicht hauptsächlich auf das Aussehen, doch ist es wichtig als Nutzer schnell zu erkennen, wie Aufgaben ausgeführt werden können und welche Einstellmöglichkeiten Sie besitzen. Ebenso wichtig ist, wie gut ich beim wiederholten Ausführen der Programme klarkomme. CrashPlan, Backblaze und Carbonite verstehen es am besten das komplexe Programm hinter einer einfachen Bedienoberfläche zu verstecken. (Allerdings sind Backblaze und Carbonite bei anderen wichtigen Optionen etwas eingeschränkter als die Konkurrenz.)
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