Fazit: Der Core 2 Duo E8500 ist eine taktstarke Dual-Core-CPU, die beim Umwandeln von Musik und Videos in andere Dateiformate und Kompressionsstufen eine gute Figur macht - sofern Sie Software wie beispielsweise iTunes verwenden, die maximal zwei Kerne auslasten. Arbeiten Sie hingegen häufig mit Applikationen die für Quad-Cores optimiert sind oder mit zahlreichen Programmen gleichzeitig, sind Sie mit einem Vierkerner der gleichen Preisklasse besser beraten.
Der Core 2 Duo E8500 ist Intels Nummer 2 unter den Doppelkernern und greift auf satte 6 MB L2-Cache zurück. Der Funktionsumfang lässt keine Wünsche offen: Die 3,17-GHz-CPU unterstützt die Hardware-Virtualisierung Intel Virtualization Technology (IVT) und erlaubt via EM64T den Einsatz von 32- und 64-Bit-Betriebssysteme sowie die Sicherheitsfunktion Trusted Execution Techologie (TXT). Hinzu kommen alle zusätzlichen SSE-Befehlssätze bis hin zur Version 4.1 sowie der Schutz vor Angriffen durch einen Puffer-Überlauf (XD-Bit). Weitere Ausstattungsmerkmale sind der Überhitzungs-Schutz Thermal-Monitor 2 sowie die Energiesparfunktion Enhanced Intel Speedstep Technology (EIST) inklusive der Takt- und Spannungsregulierung Enhanced Halt State (C1E).
Energieeffizienz: Der Core 2 Duo E8500 zeigte mit 42,3 Punkten pro Watt das bisher beste Ergebnis unter den DUal-Core-CPUs. Im Vergleich zu den aktuellen Quad-Core-Prozessoren sieht der Core 2 Duo E8500 allerdings schlecht aus. Mit 54,1 Punkten pro Watt fällt beispielsweise die Energieeffizienz des Intel Core i5-750 um fast 30 Prozent besser aus.
Rechenleistung: Unter allen von uns getesteten Doppelkernern bot der Core 2 Duo E8500 die zweibeste Rechenleistung. Wenn allerdings Programme alle vier Rechenkerne auslasten, sieht der Doppelkerner gegenüber seinen Quad-Core-Kollegen schlecht aus. So erreichte der Core 2 Duo E8500 beim Rendering-Test von Cinebench 10 lediglich 6723 Punkte und war damit nur rund halb so schnell als der Core i5-750.
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