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Inline USB-Grafikkarte mit Audio im Praxis-Test

16.10.2013 | 10:10 Uhr |

Einen weiteren Monitor einfach über USB anschließen. Möglich macht das die externe Grafikkarte von Inline, die keine spezielle Grafikkarte voraussetzt oder eine weitere Bildschirmschnittstelle belegt. Wir haben den kleinen Kasten im Praxis-Test.

Bei aktuellen PCs ist es mittlerweile ohne Weiteres möglich, einen zweiten Monitor anzuschließen. Hier kommt es nur auf die richtigen Schnittstellen bei der Grafikkarte und am Bildschirm an. Auch am Notebook ist ein zusätzlicher Monitor oft kein Problem mehr. Doch wenn es dann ein dritter oder vierter sein soll, müssen viele Systeme bereits passen.

Dabei können mehrere Monitore das produktive Arbeiten durchaus erleichtern, denn zahlreiche Browser-Tabs, Ordner, PDFs und das Word-Dokument sind schnell geöffnet, und zwischen den ganzen Anwendungen immer wieder hin und her zu springen nervt und raubt Zeit. Da macht sich ein weiterer Monitor schnell bemerkbar, die Arbeitsfläche vergrößert sich dadurch. Doch auch die Anzeige auf einem größeren Bildschirm anstatt auf dem kleinen Notebook hat seine Vorteile, beispielsweise wenn Sie Ihre neusten Urlaubsfotos oder -videos vorführen möchten.

Auch Audio-Signale kann die Grafikkarte verarbeiten.
Vergrößern Auch Audio-Signale kann die Grafikkarte verarbeiten.
© Inline

Komfortable Handhabung

Für die Einrichtung benötigen Sie lediglich einen USB-2.0-Port, die nötigen Treiber befinden sich bereits auf dem Gerät. Sobald Sie die Mini-Grafikkarte an das System angesteckt haben, installiert sie sich dank Plug-and-Play – ein Neustart ist nicht notwendig. Im Lieferumfang befindet sich für den Fall aber auch noch eine Mini-CD, auf sich die Multi-Monitor-Software von Displaylink befindet. Hinzu kommt noch ein DVI-auf-VGA-Adapter, falls Ihr Monitor nicht über einen DVI-Anschluss verfügt. Eine externe Stromquelle ist ebenfalls nicht nötig, die Energiezufuhr über den USB-Anschluss genügt vollkommen. Zusätzlich bietet die USB-Grafikkarte auch noch zwei 3,5-Millimeter-Klinken-Anschlüsse, um ein Mikrofon und Kopfhörer respektive ein Headset anzustöpseln. Eine LED zeigt an, ob die Grafikkarte Daten verarbeitet.

Inline gibt an, dass sich bis zu sechs USB-Grafikkarten gleichzeitig betreiben lassen. Der Einsatz für eine Displaywand ist also auch denkbar. Jedoch ist die maximale unterstützte Auflösung mit 1920 x 1080 Pixel nur ausreichend. Bei anderen Seitenverhältnissen beachten Sie bitte die Produktinformation oder unsere Tabelle hier. Darüber hinaus lassen sich die über die Karte angeschlossenen Bildschirme in verschiedenen Betriesmodi zu betreiben, ein gespiegeltes Display ist besonders nützlich in Vorführungen oder Workshops. Doch die Verbindung beschränkt sich natürlich nicht nur auf herkömmliche Monitore, auch die Ausgabe auf einen Projektor oder Fernseher ist kein Problem.

Technische Daten

Inline USB-Grafikkarte mit Audio

Unterstützte Auflösungen

bis zu 1920 x 1080 Pixel im Bildverhältnis 16:9 / bis zu 1680 x 1050 Pixel im Bildverhältnis 16:10 / bis zu 1600 x 1200 Pixel im Bildverhältnis 4:3

Ausgangssignale

DVI-I 24+5, VGA (über mitgelieferten Adapter), HDMI (über optionalen Adapter)

Betriebsmodi

Hauptmonitor, gespiegelter Monitor, Monitorerweiterung (oben, unten, rechts, links), rotierte Anzeige (normal, links, rechts, kopfüber gedreht)

Farbtiefe

16 oder 32 Bit

Audio-Schnittstellen

1x Mikrofon, 1x Kopfhörer (je 3,5-Millimeter-Klinke)

Stromzufuhr

über USB-Steckplatz

Fazit zur Inline USB-Grafikkarte mit Audio

© Inline

Bei der USB-Grafikkarte von Inline gefällt uns vor allem die simple Handhabung und das kompakte Äußere. Im Praxis-Einsatz leistet sich das Gerät keine Fehler, sondern es funktioniert auf Anhieb ohne großartig Zeit für gesonderte Einstellungen zu verschwenden. Besonders für Laien ein wichtiger Aspekt. Speziell im geschäftlichen Umfeld gibt es mehrere denkbare Einsatzmöglichkeiten für die USB-Grafikkarte, doch auch Privatanwender können durchaus ihren Nutzen aus der Karte ziehen. Zwei Haken besitzt das Gerät jedoch: Die maximale Auflösung beschränkt sich lediglich auf Full-HD, außerdem ist der empfohlene Verkaufspreis mit rund 70 Euro zu hoch angesetzt.

Allgemeine Daten

Inline USB-Grafikkarte mit Audio

Testkategorie

Grafikkarten

Grafikkarten-Hersteller

Inline

Internetadresse von Inline

www.inline-info.de

Preis (unverbindliche Preisempfehlung)

69,90 Euro

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