Individualisierbare Gaming-Maus im Test

Razer Imperator

Freitag den 08.01.2010 um 13:15 Uhr

von Benjamin Schischka

Razer Imperator (RZ01-00350100-R3G1)
Razer Imperator (RZ01-00350100-R3G1)
Preisentwicklung zum Produkt
Zwei verstellbare Seitentasten passen die Gaming-Maus perfekt an fast jede Hand an – aber auch anderswo weiß die Razer Imperator zu gefallen.
Razer Imperator im Test
Vergrößern Razer Imperator im Test
© 2014

Ausstattung
Der Mäuse-Markt ist groß, um aufzufallen, müssen sich die Hersteller deswegen etwas besonderes einfallen lassen. Razer spendiert seiner schwarzen Imperator deshalb zwei justierbare Seitentasten, deren Lage der Spieler auf einer Schiene anpassen darf. Neben den Seitentasten verfügt die Razer Imperator über eine rechte und linke Maustaste, Mausrad und zwei dpi-Tasten auf dem Mausrücken. Zum Laser-Sensor auf der Unterseite (5600 dpi) gesellen sich ein Profil-Button, der Justier-Knopf der Seitentasten und drei Teflon-Füße. Die Profile speichert die Maus auf dem eigenen Onboard-Speicher. Anschluß an den PC findet die Razer Imperator über ein USB-Kabel. Die Treiber-Software muss der Käufer von der Razer-Seite herunterladen.

Handhabung
Die Razer Imperator liegt sehr gut in der Hand, wohl nicht zuletzt aufgrund der großen Daumenkerbe. Für Linkshänder ist die Imperator aber nicht geeignet. Das Highlight der Imperator – die justierbaren Seitentasten – sorgt in fünf möglichen Abstufungen dafür, dass sich sowohl kleine, als auch große Hände wohlfühlen. Der Tastendruckpunkt ist angenehm, das geriffelte Mausrad dreht sich genau richtig, allerdings ist die Razer Imperator relativ leicht – Geschmackssache. Der Laser reagierte auf diversen Oberflächen sehr gut, nur bei Glas tat er sich im Test schwer. Die dpi-Schalter auf dem Maus-Rücken funktionieren gut, trotzdem wäre ein Display oder eine andere Form der Rückmeldung über die aktuelle Einstellung wünschenswert.

Software
Die Treiber-Software erlaubt die großzügige Neubelegung aller sieben Tasten der Razer Imperator plus Mausrad-Scrollen mit Doppelklicks, Makros oder dem Profilwechsel und weiteren Möglichkeiten. Wer will, passt im Treiber außerdem die Emfindlichkeit der Razer Imperator in 100er-dpi-Schritten an, auf Wunsch getrennt nach X- und Y-Mausachse. Im Reiter "Profile verwalten" legen Sie neue Profile oder exportieren alte und unter "Makros verwalten" zeichnen sie Makros auf oder importieren vorhandene. Wer sich an der blauen Beleuchtung von Mausrad und Logo stört, schaltet diese im Treiber ab.

Fazit & Alternative
Makros, ein zuverlässiger Laser, zwei justierbare Seitentasten – die Razer Imperator wird auch gehobenen Ansprüchen gerecht, lässt sich das aber mit rund 70 Euro recht teuer bezahlen. Zumal die justierbaren Tasten eher in die Kategorie "nett" als "unbedingt notwendig" fallen. Trotzdem: Wer nicht sparen muss und eine rundum gute Maus sucht, wird von der Razer Imperator nicht enttäuscht werden. Wer sparen will, findet in der Roccat Kova eine ebenfalls individualisierbare Maus, wenn auch im optischen Sinne.

Freitag den 08.01.2010 um 13:15 Uhr

von Benjamin Schischka

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