In-Ear-Gaming-Headset im Test
Wavemaster Score
Im Innern des bunten Wavemaster-Score-Kartons verbergen sich neben dem elf Gramm leichten Headset mit Mikrofon und verstellbarem Nackenband drei Silikon-Ohrpolster in verschiedenen Größen für einen möglichst perfekten Sitz. Ferner sind im Lieferumfang einige Adapter enthalten: ein 3,5 Milimeter 4-Pol-Stecker, kompatibel zum Beispiel mit iPhone und Nokia-Mobiltelefonen, und ein Adapterkabel für Standard-PCs. Außerdem ist ein kleines Transporttäschchen mit Reißverschluss dabei.
Das Wavemaster Score überzeugt durch hervorragende Klangqualität und eine sehr gute Abschirmung vor Umgebungsgeräuschen. Selbst an sehr lauten Plätzen wie der U-Bahn oder im überfüllten Bus nimmt man den störenden Geräuschpegel kaum wahr. Über den dezenten Lautstärkeregler kann die Lautstärke jederzeit den Gegebenheiten angepasst werden. Beim Klangtest mit dem PSP-Horror-Spiel “Silent Hill Origins”, das ausdrücklich empfiehlt, beim Spielen Kopfhörer zu verwenden, konnte uns das Score im Test rundweg überzeugen. Auch bei der Musikwiedergabe glänzt das Wavemaster Score mit solidem Bass und klaren, feinen Klängen.
Das Wavemaster Score eignet sich für mobile Gamer, die vom Mikrofon kaum Gebrauch machen wollen – denn dieses ist der Schwachpunkt des Score. Hier stören zu viele Nebengeräusche die Qualität der Sprachübertragung. Auch sind die Silikon-Ohrpolster nicht jedermanns Sache, da sie sich sich im Ohrkanal festsaugen und ein leichtes Druckgefühl erzeugen können. Die Klangqualität aber rechtfertigt den Preis von rund 30 Euro.


