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IBM Thinkpad T43

04.05.2005 | 12:30 Uhr |

Für Geschäftskunden ist das T43 aufgrund der langen Garantie, der reichhaltigen Kommunikationsschnittstellen und der stabilen Tastatur interessant.

Ausstattung: Ganz auf die Anforderungen von Geschäftsanwendern ist das IBM Thinkpad T43 abgestimmt: Neben der dreijährigen Garantie zählen dazu das modulare Laufwerk, das sich gegen einen zusätzlichen Akku wechseln lässt, die umfassende Netzwerkausstattung mit Gigabit-Ethernet, 11a/g-WLAN und Bluetooth sowie der Anschluss für eine Docking-Station. Dank PC-Card- und Expresscard-Slot kommt das T43 mit aktuellen und künftigen Erweiterungskarten zurecht. Und der Parallelport bietet auch älteren Druckern eine Anschlussmöglichkeit.
Ergonomie: Das XGA-Display enttäuschte, weil es nicht besonders hell, kontrastreich oder blickwinkelstabil war. Unter Last hörte man den Lüfter deutlich – störend, dass er häufig auch nach Lastende noch mit voller Drehzahl weiterlief. Außerdem störte uns eine andere Eigenart des Lüfters im Testgerät: Wenn er die Drehzahl erhöhte, schaltete er kurz aufjaulend auf maximale Drehzahl, ehe er sich beruhigte und das Rotationstempo anpasste.
Handhabung: Wie meist bei IBM-Notebooks, erwies sich auch beim Thinkpad T43 die Tastatur als stabil und leise. Als Mausersatz lässt sich ein Trackpoint oder das Touchpad nutzen. Wir vermissten aber einen mechanischen WLAN-Schalter – das kabellose Netzwerk können Sie nur über eine Funktionstaste an- oder ausschalten.
Tempo: Der PCI-Express-Grafikchip stellt höchstens Gelegenheitsspieler zufrieden. Wichtiger für T43-Anwender dürften seine Dual-Monitor-Fähigkeiten sein. Allerdings würde das Thinkpad T43 mit integrierter Grafikfunktion wohl noch eine etwas längere Akkulaufzeit als 3:17 Stunden erreichen. Aber auch mit diesem Ergebnis eignet sich das rund 2,7 Kilogramm schwere Gerät durchaus für den mobilen Einsatz.

Fazit: Das solide, recht leichte Sonoma-Notebook spricht vor allem Geschäftskunden an: Sie bekommen eine stabile Tastatur, viele Kommunikationsschnittstellen und zweckmäßige Software-Tools. Die Qualität des Displays hält da nicht mit, auch der Lüfter könnte leiser sein.

TECHNISCHE DATEN

PROZESSOR

Pentium M 750 1,86 GHz

RAM (MB/ART)

512, DDR2-533

GRAFIKCHIP

ATI Mobility Radeon X300, 64 MB

DISPLAY

15 Zoll, 1024 x 768

FESTPLATTE

Fujitsu MHT2060AH; 57,3 GB

LAUFWERK

Matsushita UJDA 755 (DVD/CD-R(W): 8-/24-/16fach)

KOMMUNIKATION

Modem, 10/100/1000-Mbit/s-Netzwerk, WLAN (802.11a/g), Bluetooth

BETRIEBSSYSTEM

Windows XP Pro SP2

SCHNITTSTELLEN

1 PC-Card, 1 Expresscard, 1 parallel, 1 VGA

1 S-Video-out, 1 Infrarot, 2 USB 2.0, 1 Line-out, 1 Mikrofon

1 Modem, 1 Netzwerk, 1 Dockinganschluss

1 Fingerprint-Scanner

PC-WELT-TESTERGEBNISSE

Benchmarks

Sysmark 2002 (Punkte)

217

(Best 306)

3D Mark 2001 SE (Bilder/s)

98,9

(Best 479,2)

Akkulaufzeit (Stunden)

3:16

(Best 5:11)

Dsiplay

Max. Helligkeit (cd/m2)

144

(Best 439)

Max. Kontrast

103:1

(Best 639:1)

Betriebsgeräusch (dB(A))

Ruhe/Last

25,2/32,5

(Best: 17,5/18,6)

Gewicht (Kilogramm)

Notebook

2,665

(Best 0,82)

Netzteil

0,439

WEITERE INFORMATIONEN

Anbieter

IBM

Weblink

www.ibm.de

Qualitätsnote

2,6

Preis-Leistungs-Note

2,7

Preis

rund 2100 Euro

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