AUSSTATTUNG
Der Hush erregt Aufsehen, nicht allein wegen des stattlichen Preises von rund 2700 Euro, sondern vielmehr wegen des Designs: Das Aluminiumgehäuse hat die Abmessungen und Optik eines DVD-Spielers der Oberklasse. Der PC-typische Lüfter fehlt, damit sind die Betriebsgeräusche minimal. Die Wärmeentwicklung hält sich trotzdem im Rahmen, denn alle Komponenten werden ausreichend passiv gekühlt. Die Festplatte fasst 200 GB, genug für rund 60 Stunden TV-Mitschnitt in bester Qualität. Der analoge Tuner empfängt zwei Programme gleichzeitig. Der Anwender kann somit eines aufnehmen und gleichzeitig eine andere Sendung ansehen. Wie bei der Media Center Edition üblich, fehlen Programme und Funktionen für das Schneiden von Videos und das Brennen von Video-DVDs.
BEDIENUNG
Die schicke Fernbedienung liegt angenehm in der Hand; der Empfangssensor ist ins Gehäuse integriert. Mit der Media Center Edition geht die Suche nach Bildern, Videos oder Musik ebenso flott vonstatten wie das Zappen durch das TV-Programm. Allerdings ist die Anleitung zu spartanisch ausgefallen. Speziell für den Einstieg hätten wir uns mehr Informationen gewünscht.
QUALITÄT
Die Bildqualität des E2-MCE zeigt hohes Niveau, kann jedoch mit der eines DVD-Spielers nicht immer mithalten. Bei der Darstellung via Fernseher mangelt es an Detailgenauigkeit. Werden die Signale dagegen auf einem LC-Display ausgegeben, stimmt die Bewegungsdarstellung von PAL-Filmmaterial nicht, bei progressivem oder NTSC-Material entfällt dieses Problem. Auch die Tonqualität des Media-Center-PCs überzeugt. Der Sound gelangt entweder über analoge 5.1-Ausgänge zum Verstärker oder über ein optisches Koaxial-Digitalkabel.
LEISTUNG
Performanceprobleme traten nicht auf, auch dann nicht, wenn wir parallel eine Sendung aufzeichneten und eine andere ansahen.
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