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Honor 7 im ersten Test

27.08.2015 | 17:29 Uhr |

Honor, die Tochtermarke von Huawei, hat heute mit dem Honor 7 die internationale Version seines neuesten Flaggschiffs vorgestellt. Es ist aus Aluminium gefertigt und bietet einen Fingerabdruck-Scanner sowie eine Dual-SIM-Funktion. Wir konnten das Smartphone bereits einem ersten Test unterziehen.

Ende Juni hat Honor das Smartphone Honor 7 bereits in China vorgestellt und auf den Markt gebracht. Nun folgt die internationale Version, die unter anderem für Europa, also auch Deutschland, gedacht ist.

Design und Handhabung: Kleiner Bruder des Ascend Mate 7

Das Honor 7 erinnert optisch stark an das Phablet Huawei Ascend Mate 7. Das kleinere, aber mit 5,2 Zoll noch immer große Smartphone, ist dabei ebenfalls aus Aluminium gefertigt und besitzt unterhalb der Kamera einen Fingerabdruck-Sensor.

Mit 8,5 Millimtern ist das Smartphone zwar nicht so dünn wie aktuelle Flaggschiffe, aufgrund der abgerundet Ecken und Seiten liegt es aber angenehm in der Hand. Zudem wirkt das Vollmetall-Gehäuse recht hochwertig. Nun ja, Vollmetall ist hier nicht ganz richtig, so sind Ober- und Unterseite der Rückseite aus Kunststoff und nicht aus Aluminium, denn dahinter sitzen jeweils Antennen, die sonst nur schlechte bis gar keine Verbindungen aufbauen könnten.

Das Display misst 5,2 Zoll in dier Bilddiagonalen und löst dabei in Full-HD (1080 x 1920 Pixel) auf. Auf den ersten Blick sind Helligkeit und Farbdarstellung des IPS-Panels gut, außerdem ist es blickwinkelstabil. Weitere Details werden wir in unserem späteren Labortest genauer unter die Lupe nehmen.

Ausstattung

Honor 7

Huawei P8

Samsung Galaxy S6

Display

5,2 Zoll (Full-HD)

5,2 Zoll (Full-HD)

5,1 Zoll (QHD)

Prozessor

HiSilicon Kirin 935

Hisilicon Kirin 930

Samsung Exynos 7420

Taktfrequenz

4 x 2,2 GHz + 4 x 1,5 GHz

4 x 2 GHz + 4 x 1,5 GHz

4 x 2,1 GHz + 4 x 1,5 GHz

Arbeitsspeicher

3 GB

3 GB

3 GB

Speicher

16 GB

16 GB

32 und 64 GB

Akku

3100 mAh

2680 mAh

2550 mAh

Kamera

20 Megapixel

13 Megapixel

16 MP

Material

Aluminium

Aluminium

Glas + Alu

Die Besonderheiten des Honor 7

Auf der Rückseite des Honor 7 ist der Fingerabdruck-Scanner unterhalb der Kamera platziert, um beispielsweise das Handy mit dem Fingerabdruck zu entsperren.
Vergrößern Auf der Rückseite des Honor 7 ist der Fingerabdruck-Scanner unterhalb der Kamera platziert, um beispielsweise das Handy mit dem Fingerabdruck zu entsperren.
© Honor

Mithilfe des Einrichtungsassistenten konfigurieren Sie den Fingerprint-Sensor auf der Rückseite spielend leicht, da er sie durch den gesamten Prozess führt. Ist Ihr Fingerabdruck hinterlegt, können Sie nicht nur das Smartphone entsperren, sondern unter anderem auch Anrufe annehmen, Fotos oder Videos aufnehmen und das Benachrichtigungsmenü aufrufen. Dazu wischen Sie über den Sensor nach unten - oder nach oben, um es wieder zu schließen. Das funktioniert gut, wurde aber grundlegend vom Mate 7 abgekupfert.

Eine weitere Besonderheit ist der Schnellstart-Button auf der linken Gehäuseseite des Smartphones. Ab Werk ist dort die eigene Sprachsteuerung HiVoice hinterlegt. Sie lässt sich allerdings auch frei belegen, weshalb Sie auch eine vordifinierte App über den Knopfdruck starten können.

Ausstattung und Software: Android 5.0

Auf dem Honor 7 läuft ab Werk aktuelles Android 5.0 Lollipop, über das Honor die Nutzeroberfläche EMUI 3.1 legt. Die ist übrigens auch auf dem Huawei P8 installiert. Zwei der Features sind beispielsweise die Einhandbedienung und die individuellen Einstellungsmöglichkeiten.

Um das Smartphone mit einer Hand zu bedienen, wischen Sie mit dem Finger über die Navigationsleiste nach links oder nach rechts - je nachdem, auf welcher Seite die verkleinerte Menü-Ansicht erscheinen soll. Außerdem können Sie die Themes jetzt noch individueller gestalten, dazu tippen Sie im Menü auf das Icon "Design", wählen ein Thema aus und passen dann den Starbildschirm, Animationen und Symbole sowie Schriftarten an.

Ansonsten erinnert und die Oberfläche stark an Apple iOS, mehr dazu lesen Sie im Test des Huawei P8 .

Performance:hauseigene Kirin-CPU verbaut

Als Motor dient dem Honor der Achtkern-Prozessor HiSilicon Kirin 935 - 4 Kerne takten dabei mit 2,2 Ghz, die anderen 4 mit 1,5 GHz. Unterstützend kommt ein 3 GB großer Arbeitsspeicher hinzu. In unseren ersten Tests fallen uns keine Ruckler auf, das Smartphone bzw. die Software arbeitet schnell und flüssig. Erst unser ausführliche Test wird Klarheit über die tatsächliche Leistung liefern.

Multimedia: Frontkamera mit 8 Megapixeln

Die Hauptkamera auf der Rückseite des Smartphones knipst Fotos mit 20 Megapixeln, Die Frontkamerma immerhin mit 8 Megapixeln. Der Autofokus, und das sollten mehr Smartphone nutzen, arbeitet mit dem Phasenvergleichsverfahren statt mit einem Kontrastsystem, wodruch er noch schneller und "smoother" funktioniert - siehe iPhone 6 im Test . Ein weiteres Highlight ist der Blitz auf der Vorderseite, um vor allem Selfies auch bei schlechten Lichtverhältnissen das nötige Licht zur Verfügung zu stellen.

Die Kamera des Honor 7 knipst mit satten 20 Megapixeln. Außerdem arbeitet der Fokus nun noch schneller und die Frontkamera kann auf einen Blitz zurückgreifen.
Vergrößern Die Kamera des Honor 7 knipst mit satten 20 Megapixeln. Außerdem arbeitet der Fokus nun noch schneller und die Frontkamera kann auf einen Blitz zurückgreifen.
© Honor

Die ersten Testaufnahmen sind qualitativ sehr gut, Honor stellt außerdem einige Aufnahmemodi bereit, unter anderem um Lichtmalereien mit einem Leuchtobjekt aufzunehmen - hierfür sollte das Handy am besten auf einem Stativ platziert sein. Bei schlechten Lichtverhältnissen rauschen die Bilder schnell.

Mobilität: Großer Akku

Im Honor 7 steckt ein 3100-mAh-Akku. Damit bietet der Stromspender schon mal mehr Kapazität als vieler seiner gleichgroßen Konkurrenten. Zwar spricht das nicht zwangsläufig für eine längere Laufzeit, ist aber ein Indiz dafür. Wie hoch die Ausdauer tatsächlich ist, werden wir in unserem ausführlichen Test klären.

Erstes Fazit zum Honor 7: Top-Smartphone

Schickes Alu-Gehäuse, Fingerprint-Sensor, gute Kamera, großer Akku und aktuelles Android - tatsächlich gibt es kaum Grund zu meckern, wenn wir die Fakten mal auf den Tisch legen. mit dem Honor 7 bringt die Huawei-Tochtermarke ein richtig gutes Smartphones nach Deutschland. Uns stört lediglich die doch sehr starke Ähnlichkeit zum Huawei Mate 7, weil es damit keine neue "Innovation" ist und die Nutzeroberfläche erinnert zu sehr an iOS.

Preis und Verfügbarkeit

Das Honor 7 wird zu einem Preis von 349 UVP Euro auf dem deutschen Markt erscheinen. Das Verhältnis von Preis und Leistung ist, unserer ersten Meinung nach, richtig gut. Das Smartphone ist ab dem 31. August online verfügbar, besuchen Sie dazu den Online-Shop VMall. Zu Beginn gibt es sogar einen begrenzten Gutschein über 50 Euro, Sie sollten sich also beeilen.

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