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Die schnellsten Notebooks

30.09.2009 | 15:30 Uhr |

Wie schnell muss Ihr Notebook sein? Das kommt darauf an, ob Sie Rechenleistung für Spiele, Multimedia oder Multi-Tasking wünschen. Der Test stellt die schnellsten Laptops ab 500 Euro vor.

Oft hört man, dass alle aktuellen Notebooks ausreichend schnell fürs Internet-Surfen, Texte-Schreiben und DVD-Schauen sind – selbst die günstigsten Laptops der 500-Euro-Klasse. Doch das ist nicht die ganze Wahrheit: Denn ein Notebook, das Sie drei Jahre oder noch länger nutzen wollen, sollte Leistungsreserven haben und damit zukunftssicher sein: Entweder weil man auch bei rechenintensiven Arbeiten wie aufwändiger Bild- und Videobearbeitung künftig auf den PC verzichten will. Oder weil man das Notebook beruflich nutzt - und mit einem schnellen Laptop produktiver ist. Auch wer mit vielen Anwendungen gleichzeitig arbeitet, stellt rasch fest, dass Multi-Tasking mit einer schnellen CPU, einer flotten Festplatte und viel Arbeitsspeicher deutlich komfortabler geht.

Für hohes Tempo muss der Komponenten-Mix stimmen
Wenn Sie mit vielen wechselnden Anwendungen arbeiten, sollten alle Notebook-Komponenten gleichermaßen leistungsfähig sein: Video- und Fotobearbeitung fordern vor allem Arbeitsspeicher und CPU. Bei Office-Tests hilft eine große und schnelle Festplatte. 3D-Modelling profitiert von einer leistungsfähigen CPU. Wir testen das Rechentempo der Notebooks übrigens mit dem Praxis-Benchmark Sysmark 2007: Er nutzt verbreitete Software wie Microsoft Office oder Adobe Photoshop für seine Tests. Außerdem arbeitet der Sysmark 2007 auch viel mit Multi-Tasking, das alle Komponenten gleichermaßen fordert.

Worauf es bei Spielen ankommt
Ein Spezialfall sind Spiele: Je nach Spiel ist entweder eine leistungsstarke Grafikkarte oder eine schnelle CPU bedeutender für eine ruckelfreie Wiedergabe. Ideal ist natürlich, wenn beide Komponenten hohes Tempo bringen. Bei Notebooks sollten Sie aber nicht nur auf die absoluten Werte bei den Benchmark-Ergebnissen achten. Wichtiger ist vielmehr, dass die 3D-Leistung zur Bildschirmauflösung des Notebook-Displays passt. Denn am besten sieht ein Spiel aus, wenn man es in der maximal möglichen Auflösung des Displays spielt: Für Auflösungen von 1280 x 800 oder 1366 x 768 Bildpunkten genügt dafür häufig schon eine Mittelkasse-Grafikkarte, wenn man sich auf Spiele mit DirectX9-Effekten beschränkt. Nur bei höheren Auflösungen, DX10-Spielen oder besonders aufwändigen Effekten muss man in ein Notebook mit High-End-Grafikkarte investieren.

Beim Tempo-Wettrennen werden die Karten übrigens ab Ende Oktober dieses Jahres neu gemischt: Dann kommen die ersten Notebooks mit Windows 7 auf den Markt. Und außerdem werden dann Notebooks mit Intels neuer mobilen High-End-CPU Core i7 verfügbar sein: In einem ersten Test setzte der Quad-Core-Prozessor neue Leistungsmaßstäbe.

Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen die schnellsten Notebooks aus dem PC-WELT-Testcenter vor – sortiert nach den Preisklassen 500 bis 750 Euro, 750 bis 1000 Euro und über 1000 Euro.

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