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Tintenstrahldrucker Canon Pixma iP2600 im Test

09.07.2009 | 14:15 Uhr |

Der Canon Pixma iP2600 ist als kompakter Tintenstrahldrucker für den Einsatz zu Hause gedacht. Gerade dafür sind die Seitenpreise jedoch zu hoch.

Besonderheit: Der Canon Pixma iP2600 ist für den Tintenstrahldruck zu Hause gedacht. Im Gegensatz zur bisherigen 2000-Serie des Herstellers bringt dieser Tintenstrahl-Drucker eine Papierablage mit: Die Blätter fallen nicht mehr einfach auf die Tischplatte, sondern sammeln sich in der Ablage.

Ausstattung: Hier konzentriert sich Canon beim Pixma iP2600 auf das Nötigste. Der Tintenstrahldrucker bringt einen USB-Full-Speed-Anschluss für die Verbindung zum Rechner mit und bietet einen Papiereinzug für maximal 100 Blatt. Im Gehäuse stecken zwei Tintenpatronen mit jeweils einem integrierten Druckkopf. Ein Tank ist mit schwarzer, pigmentierter Tinte gefüllt. Die andere Patrone enthält drei Kammern für die Farben Blau, Gelb und Rot. Hier handelt es sich um Tinte auf Farbstoffbasis. Neben dem Treiber lassen sich Tools für den Fotodruck und zum Erstellen beispielsweise von Fotoalben auf den PC laden.

Tempo: Grundsätzlich war beim iP2600 viel Geduld vonnöten. Gab der Drucker im Test den zehnseitigen Brief mit 1:18 Minuten noch in ordentlicher Geschwindigkeit aus, sank das Tempo gewaltig, wenn der Farbdruck gefordert war. So warteten wir auf unseren farbigen PDF-Zehnseiter geschlagene 21:13 Minuten. Für das randlose Foto im Format von 10 x 15 Zentimetern benötigte der iP2600 nahezu zwei Minuten - ebenfalls kein rekordverdächtiger Wert.

Qualität: Der Tintenauftrag fiel meist recht satt aus. Das kommt der Lesbarkeit zugute, geht jedoch zu Lasten des Verbrauchs. Die Farbgebung empfanden wir als recht knallig. Bei Spezialaufgaben wie etwa Hauttönen störte ein Rotstich. Dafür produzierte das Pixma-Modell gut lesbare Texte mit recht scharfen Buchstabenrändern.

Verbrauch : Während des gesamten Testzeitraums blieb der Stromverbauch des Canon Pixma iP2600 niedrig - lobenswert. Im Standby-Modus schaltete der Tintenstrahldrucker zuerst auf 1,5 Watt, bevor sein Verbrauch auf geringe 0,1 Watt sank. Betätigten wir die Aus-Taste, ging das Gerät auf 0 Watt - lobenswert. Gleiches gilt jedoch nicht für die Seitenpreise: Wir errechneten für das schwarzweiße Blatt 6,1 Cent. Das farbige kommt auf 9,0 Cent. Das sind in beiden Fällen hohe Folgekosten.

Fazit: Gerade als Tintenstrahl-Drucker für zu Hause erweist sich der Canon Pixma iP2600 auf Dauer als zu teuer in den Seitenpreisen. Hierüber trösten auch die ordentliche Druckqualität und der bedachte Umgang mit Energie nicht hinweg.

Alternativen: Ein leicht höherer Anschaffungspreis beim Tintenstrahldrucker selbst macht sich in der Regel in niedrigeren Folgekosten bezahlt - Beispiel: Epson Stylus D120 oder Canon Pixma iP3600 .

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