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Sony DSC-W220

22.05.2009 | 13:29 Uhr |

Die Sony DSC-W220 macht HD-Videos mit 1440 x 1080 Pixeln und 30 Bildern pro Sekunde. Im Test zeigte sie, dass "Zeiss-Objektiv" nicht immer für gute Qualität steht.

Die Sony DSC-W220 ist die kleine Schwester der DSC-230 . Beide Kameras arbeiten mit 12 Megapixeln, allerdings misst das Display der W220 nur 2,7 statt 3 Zoll. Dafür beginnt der Brennweitenbereich der "Kleinen" eine Winzigkeit früher - bei 29,7 Millimetern.

Bildqualität: Wie zu erwarten schnitt die Sony DSC-W220 in diesem Bereich ähnlich wie die W230 ab. Der nur ausreichende Wirkungsgrad resultierte aus einer zu ungleichmäßigen Auflösung, die vor allem bei langer Brennweite viel zu niedrig war. Lediglich im Weitwinkelbereich ermittelten wir einigermaßen gute Ergebnisse. Die Eingangsdynamik, die dafür sorgt, dass die 12-Megapixel-Kamera auch kontrastreichere Motive ohne abgesoffene Lichter und Schatten darstellen kann, war hoch bis sehr hoch. Die Ausgangsdynamik, die die Anzahl der Helligkeitsstufen vom hellsten bis zum dunkelsten Bildbereich angibt, war dagegen nur befriedigend.

Interessant: War bei der DSC-W230 die Scharfzeichnung bei ISO 100 viel zu aggressiv, kommt sie bei der W220 etwas weniger dominant zum Einsatz. Das hat zur Folge, dass die DSC-W220 in Sachen Bildrauschen besser abschnitt als die große Schwester. Gleichgeblieben ist dagegen der deutliche Helligkeitsabfall zum Bildrand hin bei kurzer Brennweite - 1,2 Blenden ist sehr viel.

Ausstattung: Das Sony-Modell nimmt HD-Videos mit 1440 x 1080 Pixeln und 30 Bildern pro Sekunde auf. Allerdings ist für den Anschluss an einen HD-fähigen Fernseher ein spezielles Komponentenkabel nötig, das dem Sony-eigenen Universal-Anschluss entspricht. Es kostet rund 40 Euro.

Handhabung: Wie alle aktuellen Sony-Kameras lässt sich auch die DSC-W220 hauptsächlich über zwei Knöpfe bedienen. Mit der "Menu"-Taste gelangen Sie zu allen Bildparametern. Allgemeine Einstellungen erreichen Sie über den "Home"-Knopf und navigieren durch das Menü mit dem Bedienkreuz - Besitzer einer PS3 oder einer PSP sollte das Menüdesign sofort bekannt vorkommen. Für die Belichtungsmodi und die Motivprogramme steht ein separates Wählrad zur Verfügung.

Fazit: Für die ungleichmäßige Auflösung und den etwas zu niedrigen Ausgangsdynamik mussten wir der DSC-W220 Punkte abziehen. Dafür war das Rauschverhalten okay, und auch die Bedienung gefiel uns.

Alternativen: Die Casio Exilim EX-Z300 lieferte vor allem hinsichtlich des Bildrauschens eine bessere Bildqualität als das Sony-Modell. Grund dafür ist unter anderem die etwas niedrigere Auflösung (10 statt 12 Megapixel). Kleiner Nachteil der Z300: Sie kostet rund 20 Euro mehr als die Sony DSC-W220.

Varianten:
Sony DSC-W220 silberfarben
Sony DSC-W220 schwarz
Sony DSC-W220 hellblau
Sony DSC-W220 pink

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