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Hitachi Deskstar 7K80 HDS728080PLA380

10.10.2006 | 10:51 Uhr |

Mit 80 GB ist die Kapazität des Hitachi-Modells nicht mehr ganz zeitgemäß. Unser Test klärt, ob der Winzling die fehlende Größe durch gesteigertes Tempo und hohe Laufruhe ausgleichen kann.

Die Datenübertragungsraten der Hitachi Deskstar 7K80 HDS728080PLA380 sind nicht berauschend. Unsere Messungen ergaben eine mittlere Transferrate von 46,8 MB/s beim Lesen und 44,9 MB/s beim Schreiben. Damit ist der 80-GB-Winzling die lahmste 3,5-Zoll-Festplatte des 11köpfigen Testfeldes. Die Zugriffszeiten der Hitachi Deskstar 7K80 HDS728080PLA380 waren hingegen ordentlich: Wir ermittelten gute 12,9 ms beim Fullstroke und im Durchschnitt 6,3 ms.

Stilles Wasser: Die Hitachi Deskstar 7K80 HDS728080PLA380 ist zwar nicht besonders schnell, aber dafür schön leise. Mit sehr guten 20,0 dB(A) im Leerlauf erzielte das Hitachi-Laufwerk den zweitbesten Wert nach der Deskstar 7K160 HDS721616PLA380 aus dem gleichen Stall. Ebenfalls gut für eine Desktop-Festplatte ist der Geräuschpegel beim Schreibzugriff – wir ermittelten lediglich 28,8 dB(A).

Tatsache: Für die mickrige Kapazität ist die Hitachi Deskstar 7K80 HDS728080PLA380 mit 45 Euro einfach zu teuer. Für zehn Euro mehr bekommen Sie bereits doppelt so viel Speicherplatz. So liegt der GB-Preis mit 58 Cent sogar fast 32 Prozent über dem Durchschnittspreis der hochkapazitiven 500-GB-Laufwerke.

Fazit: Die kleinste Platte im Test war auch die lahmste im Testfeld, hinzu kommt ein recht hoher GB-Preis von 58 Cent. Dafür war das SATA-II-Laufwerk schön leise.

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